Zusage: „Balver Vereine“ bleiben im Kreis Arnsberg

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Zum dritten Mal in sechs Jahren durfte TuS-Geschäftsführer Andreas Aßhoff beim Staffeltag im Kreis Arnsberg die Urkunde für die A-Liga-Meisterschaft aus den Händen von Staffelleiter Uli Lemmer (links) und Kreischef Bernd Henneböle entgegennehmen.

NEHEIM - Die wichtigste Informationen für die heimischen Vertreter aus Affeln, Küntrop und Balve verkündete Michael Ternes am Rande. „Wir haben es schriftlich vom Verband, dass die Balver Vereine den Kreis nie verlassen müssen“, betonte der Vorsitzende des Arnsberger Kreisfußballausschusses (KFA).

Die Seniorenfußballer im Kreis Arnsberg trafen sich am Donnerstagabend in Neheim, um auf ihrem Staffeltag wie gewohnt die abgelaufene Saison Revue passieren zu lassen und die Rahmendaten für die neue Spielzeit abzustecken. Dabei ließ Michael Ternes zum ersten Mal die „Katze“ aus dem Sack. „Wir haben es schriftlich vom Verband, dass die Balver Vereine den Kreis nie verlassen müssen“, betonte der Vorsitzende des Arnsberger Kreisfußballausschusses (KFA), nachdem er selbst gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden Bernd Henneböle und Schiedsrichter-„Boss“ Reinhard Pietz unlängst zu einem klärenden Gespräch beim Verband gewesen ist. Weitere Details dieses Gesprächs und weitere Erläuterungen zu möglichen Kreisfusionen werde der KFA den Vereinen nach den Sommerferien mitteilen, wenn es drei Informationsveranstaltungen – in Arnsberg, Sundern und Balve – zu diesem Thema geben werde.

Mit 72 Teams – eine weniger als im vergangenen Jahr – wird der Kreis Arnsberg am 25. August in die neue Spielzeit starten, davon spielen 67 Mannschaften auf Kreisebene und fünf überkreislich. In welcher Bezirksligag-Staffel der amtierende A-Liga-Meister TuS Langenholthausen – heute wird das Geheimnis gelüftet – letztlich eingruppiert wird, vermochte zwar auch Ternes gestern nicht zu sagen, aber er versicherte dem TuS-Geschäftsführer Andreas Aßhoff: „Ich hoffe, dass ihr in die Staffel 4 eingruppiert werden. Wir haben jedenfalls alles dafür getan. Ich habe mich beim Verband gemeldet, und auch der Bernd (Henneböle/Anm. der Red) hat sich beim Verband gemeldet. Wenn wir unseren Aufsteiger nicht in diese Liga reinbekommen, wäre das lächerlich.“

Apropos Aufsteiger: „Wir können mit stolzer Brust verkünden, dass wir noch einen festen Aufsteiger in die Bezirksliga haben und auch noch eine ganze Weile behalten werden“, sagt Ternes. Da in der kommenden Saison nur zwei Teams aus dem Kreis Arnsberg in der Bezirksliga spielen und damit theoretisch wieder absteigen können, ist die Auf- und Abstiegsregel für die Kreisligen diesmal relativ einfach.

Demnach gilt: Wenn aus der Bezirksliga drei Mannschaften absteigen, steigen auch aus der A- und B-Liga je drei Teams ab. In beiden anderen Fällen steigen nur je zwei Teams aus der A- und B-Liga ab. Thema Aufstieg: Wenn kein Bezirksligist absteigt, steigen in die A- und B-Liga je drei Teams auf, ansonsten nur zwei. Zudem gilt für die C- und D-Liga: Bei keinem Bezirksliga-Absteiger steigen zwei C-Ligisten ab, sonst drei. Umgekehrt steigen bei zwei Bezirksliga-Absteigern nur zwei D-Ligisten auf, sonst sogar drei.

von Stefan Herholz

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