Dieter Schüller siegt in der Klasse H15

Christian Laumann aus Weinheim kostete ein Fehler den Sieg in der Klasse F9 beim 12. Flugplatzslalom in Meinerzhagen. Trotz schnellster Zeit im Ziel fiel Laumann in seinem BMW E30 316i durch drei Strafsekunden auf Rang zwei zurück.

MEINERZHAGEN ▪ Es waren nicht immer nur die höchsten Geschwindigkeiten, die am Sonntag bei der zwölften Auflage des Flugplatzslaloms der Renngemeinschaft Oberberg auf dem Meinerzhagener Flugfeld über Sieg oder Niederlage entschieden. Auf der 2760 Meter langen Strecke mussten die Fahrer auch ihr Geschick beweisen.

Denn nicht immer reichte die schnellste Zeit bei der Zielüberquerung am Ende der Landebahn. Wurde ein Hindernis ausgelassen oder beim Slalom eine Pylone umgestoßen, gab es nach der Zieldurchfahrt noch Zeitstrafen. Und wie schmerzhaft diese zusätzlichen Sekunden für die 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland sein konnten, zeigte sich in der Klasse F9, in der Fahrzeuge mit seriennahen Umbauten und einem Hubraum bis 1600 ccm starteten. Nach der Zielüberquerung lag Christian Laumann (Weinheim) mit seinem BWM E30 316i kurzzeitig an der Spitze der F9, bevor er nachträglich drei Strafsekunden erhielt und damit hinter Klaus Königsberg (Solingen), dessen BWM E30 316i fehlerfrei etwas langsamer war, auf den zweiten Platz zurückfiel und so den Gesamtsieg verpasste.

Auch nicht ohne Fehler, dafür in seiner Klasse aber dennoch ganz vorne landete der Kiersper Dieter Schüller. In der Klasse H15, in der bis auf den Motorblock und das Mindestgewicht alles verbessert und erneuert werden darf, war Schüller mit seinem Toyota Corolla AE trotz drei Strafsekunden im zweiten Durchgang mit einer Gesamtzeit von 3:20:90 Minuten mehr als eine halbe Sekunde schneller als Frank Sperrfechter (Heilbronn), der in seinem BMW E30 315is 3:21:42 Minuten benötigte, und sicherte sich den Sieg. In der Gesamtwertung der Gruppe H reichte es mit dieser Zeit aber nur zum 16. Platz.

Ebenfalls nicht ganz fehlerfrei unterwegs war mit Dennis Celik aus Halver einer der besten heimischen Fahrer. Mit seinem VW Polo 86c belegte der Halveraner in der Klasse F8 für Fahrzeuge mit seriennahen Umbauten und bis zu 1400 ccm, auch bedingt durch insgesamt sechs Strafsekunden in zwei Durchgängen, mit einer Zeit von 3:39:14 Minuten den dritten Rang hinter Dennis Reusrath (Dormagen) und Jürgen Plumm (Eschweiler), die beide in einem Daihatsu Charade unterwegs waren.

Auf dem sechsten Platz landete unterdessen der Altenaer Michael Pohl in der Klasse F10. Mit seinem Mazda MX 5 blieb in beiden Umläufen zwar fehlerfrei. Im Vergleich zur Konkurrenz war die Gesamtzeit von 3:28:24 Minuten aber mehr als zehn Sekunden zu langsam, um dem Sieger Heinz Dieter Reidt (Oberhausen/3:17:49 Minuten) Konkurrenz zu machen. Immerhin: In der Gesamtwertung der Gruppe F belegte Michael Pohl einen guten neunten Rang.

Den Tagesgesamtsieg aller Gruppen und Klassen sicherte sich Dirk Schäfertons (Detmold) durch seine 3:01:80 Minuten mit seinem Gerent Kadett CQ in der Klasse H14. Sieger der Teamwertung wurde der MSC Flammersheim.

Wesley Baankreis

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