Auftakt beim VfB Altena ohne Florent Zejnullahu

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Co-Trainer Julian Kroll (hinten links) und Coach Fitim Zejnullahu stellten die Altenaer Neuzugänge (hinten von links) Lars Nielsen, Jona Kehl, Fitim Zejnullahn sowie (unten) Andreas Ketzenberg und Oliver Bank vor.

Altena - Fitim Zejnullahu ist schlechte Nachrichten aus der vergangenen Saison gewöhnt. Doch schon vor dem Trainingsauftakt zu Beginn der Woche ereilte den Trainer des Fußball-A-Kreisligisten VfB Altena mit der neuerlichen Verletzung seines Bruders Florent eine „Hiobsbotschaft“, wie der Coach es selbst formuliert. Dennoch sind seine ersten Trainingseindrücke positiv.

Die Hoffnung eines jeden Trainers in der Saisonvorbereitung ist, dass es möglichst wenig verletzungs- oder anderweitig bedingte Ausfälle gibt. Dieser Wunsch hat beim VfB-Coach nun einen ersten Dämpfer erhalten. Denn sein Bruder Florent, eigentlich als Eckpfeiler in der Altenaer Defensive vorgesehen, zog sich bei einem Unfall zuhause eine Handgelenksverletzung zu und wurde bereits operiert. In den nächsten sechs Wochen ist der Ex-Werdohler, der sich schon nach seiner Rückkehr von der FSV in der Winterpause mit langwierigen Blessuren herumschlug, an Fußballspielen nicht zu denken. „Das ist wirklich unglaublich“, ist Fitim Zejnullahu die Enttäuschung anzumerken.

Dennoch konnte der Trainer bei den Laufeinheiten an der Fuelbecketalsperre am Montag und Dienstag immerhin 14 Akteure seines 20 Mann starken Aufgebotes begrüßen. Und nicht wenige davon sind, so Zejnullahus Eindruck, in einem bemerkenswerten körperlichen Zustand. „Bei dem ein oder anderen bin ich wirklich überrascht. Die haben schon vor dem Start was getan“, lobt der Trainer den Fleiß seiner Kicker.

Ins zurzeit gesperrte Reinecke-Stadion kann die Elf erst ab dem 17. Juli wieder. Dann sollen die Grundlagen im konditionellen Bereich bereits gelegt sein, wird Zejnullahu die taktischen und spielerischen Elemente in den Vordergrund stellen.

Angreifer Orhan Abanoz, der von der FSV Werdohl II zum VfB wechselte, fehlte zunächst noch genauso wie Alexander Schillo, den Zejnullahu aus der eigenen A-Jugend in den Kader beordert hat. Dafür war mit Andreas Ketzenberg, in der abgelaufenen Spielzeit Teamkamerad von Abanoz bei der Werdohler Reserve, der zweite externe Neuzugang des VfB dabei – genauso wie Oliver Bank, der aus Altena kommt, aber zuletzt für die A-Junioren der FSV auflief. Jona Kehl rückte hingegen aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft auf.

Das erste Testspiel absolvieren die Burgstädter am kommenden Samstag ab 15 Uhr beim B-Kreisligisten Kamener SC. - von Christian Müller

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