Fußball-Westfalenliga

Treudes Traumtor ebnet den Weg

„Der war drin!“ - Die RSVer Hakan Demir, Tim Treude, Musa Sesay, Ali Özdemir und Sven Wurm (von links) bejubeln Treudes Traumtor zum 1:0.

Der erste Sieg ist eingefahren: Mit 3:0 (0:0) setzte sich Westfalenliga-Neuling RSV Meinerzhagen bei der SG Finnentrop/Bamenohl durch. So glatt, wie es das Endergebnis suggeriert, verlief die Partie freilich nicht: Die Tore zwei und drei erzielten die Volmestädter erst in der Nachspielzeit.

Vor stattlicher Kulisse – als offizielle Zuschauerzahl gab der Gastgeber 736 an – erlebte der RSV in der Anfangsviertelstunde ein Kontrastprogramm zum Neheim-Spiel sechs Tage zuvor. Die Finnentroper mauerten nicht, sondern setzten angriffslustig auf Pressing, was Meinerzhagens Aufbauspiel nicht gut bekam.

In Minute neun bot sich Moritz Kümhof nach einem Querschläger im Anschluss an einen ruhenden Ball die Chance zur SG-Führung; nur gut für den RSV, dass Torwart Johannes  Focher in dieser Szene genauso auf der Höhe war wie später gegen Tim Schrage (23.).

Nach der mutigen Auftaktphase drosselten die Finnentroper das Tempo, stellten von der anfänglichen 4-4-2-Formation auf 4-5-1 um. Das verschaffte den Meinerzhagenern längere Ballbesitzphasen als vorher, durchschlagenden Erfolg hatten ihre Angriffsbemühungen aber nicht.

Dennoch ging die größte Einschusschance der ersten Halbzeit aufs Konto der Gäste: Nach tollem Zusammenspiel mit Raphael Gräßer und Hakan Aktas tauchte Nik Kunkel frei vor dem SG-Gehäuse auf, jagte den Ball aus kurzer Distanz aber in den Fangzaun hinter dem Tor (34.).

Erst eine Einzelaktion war es dann, die dem RSV zwölf Minuten nach Wiederanpfiff die Führung bescherte: Aus 18 Metern halblinker Position platzierte der von Kunkel per Diagonalpass bediente Tim Treude die Kugel genau im „Knick“ – ein Treffer der Marke Traumtor.

Zu beflügeln schien das 0:1 indes vor allem die Platzherren: Die SG schaltete in den Angriffsmodus. Während die Meinerzhagener die sich vermehrt ergebenden Kontergelegenheiten einfach nicht sauber ausspielten, drängte Finnentrop auf das 1:1. Allerdings vergebens: Phillip Hennes’ Freistoß lenkte Focher über die Querlatte (67.), Hasan Dogrusöz’ Versuch, den Hünen im RSV-Tor zu überlupfen (71.), war zu ambitioniert, und Tim Schrage setzte den Ball daneben (74.).

Mit einem dritten Innenverteidiger – Nils Buchwalder kam für Stürmer Hakan Aktas – verdichteten die Meinerzhagener danach das Abwehrzentrum, mussten aber bis in die Nachspielzeit warten, ehe ihnen das erlösende 0:2 gelang. Nach Fehlversuchen von Gräßer (86.) und Andreas Spais (88.) machte Kunkel auf Vorlage von Spais und Treude den Deckel drauf (90.+1). Den Schlusspunkt zum 0:3 setzte der lauffreudige Gräßer (90.+4).

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