Handball

Dragons unterliegen in Ferndorf 24:30 / Hüller mit Verdacht auf Nasenbeinbruch

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Lukas Hüller musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch Mitte der zweiten Halbzeit das Feld räumen

Kreisgebiet - Mit vielen positiven Erkenntnissen, aber auch einem Wermutstropfen kehrte die Neff-Sieben aus dem Siegerland zurück. Die Leistung bei der 24:30-Niederlage beim TuS Ferndorf war sehr ansprechend, gerade im ersten Spielabschnitt zeigten die Dragons im Angriff viele sehenswerte Aktionen über den agilen Lukas Hüller und Fabian Hecker, sodass der Drittligist bis kurz vor dem Pausentee mit 15:13 (27.) in Führung lag.

Ein Drei-Tore-Lauf der Mannschaft von Michael Lerscht verhinderte jedoch die Dragons-Halbzeitführung, sodass es mit 15:16 in die Kabinen ging. „Die erste Halbzeit war spielerisch schon sehr stark und die beste in unserer Vorbereitung“, freute sich Neff über die starke Vorstellung im ersten Spielabschnitt. Nach dem Pausentee verlor die Neff-Sieben für zehn Minuten den Faden, auch die aufmunternten Worte des Übungsleiters vom Spielfeldrand („Brust raus“) fruchteten nicht, zu viele Ungenauigkeiten schlichen sich ins Dragons-Spiel ein.

Die Ferndorfer spielten ihre Klasse aus und zogen binnen zwölf Minuten auf sechs Tore weg (22:16/42.). Allen voran Rechtsaußen Tim Rüdiger avancierte zum Matchwinner in der Stählerwiese und spielte seine Schnelligkeit bei den zahlreichen Tempogegenstößen aus, die aus den Ballverlusten der SGSH resultierten. Mitte der zweiten Halbzeit stabilisierten sich die Dragons und kamen wieder zu gelungen Abschlussaktionen, doch genau in diese Phase kam der bittere Rückschlag in Form der Verletzung des gut aufgelegten Hüller, der nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler mit Verdacht auf Nasenbeinbruch von der Platte musste.

„Das ist natürlich ganz bitter für uns. Lukas hatte schon einmal einen Nasenbeinbruch und meinte, dass es sich damals genauso angefühlt hat“, erklärte der geknickte Stefan Neff, der abgesehen von dieser bitteren Diagnose „50 sehr starke Minuten“ seiner Mannschaft sah.

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