Feldpokal der „Oldies“ nach Meinerzhagen

+
Die Kraftreserven der „Oldies“ aus Meinerzhagen reichten am Riesei gerade noch aus, um den Pokal, die 30-Liter-Gerstensaft-Prämie aus Krombach und den Titelgewinn zu bejubeln.

WERDOHL -  Die Alten Herren der FSV Werdohl können am Riesei einfach nicht gewinnen. Nachdem sie 2011 dem TuS Neuenrade zum Sieg bei der Endrunde des Feldpokals gratulieren mussten, um im letzten Jahr selbst wiederum in Neuenrade zu gewinnen, holte am Sonntag der RSV Meinerzhagen den „Pott“.

Mehmet Aydin, André Stupperich und Co. setzten sich im Endspiel mit 2:0 nach fünfminütiger Verlängerung gegen den TuS Neuenrade durch. In der Vorschlussrunde hatten die Finalkontrahenten jeweils 2:1 gegen die Mannschaften der ausrichtenden FSV die Nase vorne gehabt. Die Werdohler „Zweite“ holte sich den Bronzerang durch ein 5:4 im Elfmeterschießen gegen die „Erst“.

Am Ende des rund vierstündigen Turniertages liefen die Akkus bei allen Mannschaften auf Reserve. Im Finale profitierte der RSV vom größeren Aufgebot und hätte schon in der regulären Spielzeit den Sieg einfahren müssen, doch Mutlu Demir und Bayram Celik vergaben „Hochkaräter“. So ging es in die Overtime, in der Nesti Demaj (15.) und Götz Ander (17.) den Erfolg perfekt machten.

Kurzfristig schossen beide FSV-Teams den Bronzerang mit Zustimmung von Staffelleiter Frank Schwarzelühr aufs große Tor aus. Uwe Völlmecke scheiterte mit dem zehnten Strafstoß an Keeper Michael Weismüller. Die Werdohler Mannschaften hatten zwar jeweils mit zehn Punkten die Vorrundengruppen gewonnen, verloren aber im Semifinale. Neuenrade gewann durch Tore von Jürgen Klatt und Rüdiger Lüdtke gegen die FSV I, für die Ali Akdeniz nur noch verkürzen konnte. Identischer Spielverlauf zwischen Meinerzhagen und der FSV II: Götz Ander per Freistoßhammer in den Winkel und Engin Demirtas besorgten das 2:0, Karsten Werleins Anschlusstor kam zu spät. Den finalen Freistoß von Carsten Minker fälschte Demirtas noch zur Ecke ab.

Der RSV hatte sich erst im letzten Gruppenspiel gegen den FC Altena (1:0) fürs Finale qualifiziert. 90 Minuten später durfte dann Mehmet Aydins Sohn Timor den Pokal entgegennehmen. Und Frank Schwarzelühr versprach bei der Siegerehrung: „Wir sehen uns zur Endrunde 2014 in Meinerzhagen – vielleicht mit geändertem Modus. Wir sollten an eine Überarbeitung denken und werden das auch ganz sicher tun“. - ecke

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare