Ein „Auswärtssieg“ auch beim Fun-Mix-Turnier

Ein Mannschaftswettbewerb, bei dem Erwachsene, Jugendliche und Schüler jeweils ein Team bildeten, schloss das Turnierwochenende der LTV-Fechter ab. - Foto: Krüger

Lüdenscheid - Der Sonntag war für die Fechterinnen und Fechter des LTV 61 gleichsam Entspannung, auch wenn viele von ihnen noch einmal zu den Degen griffen: Ein Fun-Mix-Turnier bildete den Abschluss des zweitägigen Turnierwochenendes, das die Kreisstädter in der Sporthalle des Berufskollegs des Märkischen Kreises am Raithelplatz ausrichtete.

Wie schon bei den Einzel-Wettkämpfen am Tag zuvor beim Wettbewerb um die Trophäe der Sparkasse Lüdenscheid ging auch beim Fun-Mix-Turnier für Drei-Personen-Teams aus je einem Erwachsenen, einem Jugendlichen und einem Schüler der Sieg an auswärtige Degensportler: Maximilian Herrmann, Dritter in der Aktiven-Konkurrenz am Samstag, war gemeinsam mit seinen Vereinskameraden Hannah Wilke und Florian Balzer vom TSV Hagen erfolgreich.

Nach einer Gruppenphase, in der im Modus „Jeder gegen jeden“ gefochten wurde, gab es ein Achter-K.o.-Feld. Dabei kämpften jeweils Schüler gegen Schüler, Jugendlicher gegen Jugendlichen und Erwachsener gegen Erwachsenen – etwas anderes wäre angesichts des kürzeren Schüler-Degens auch unfair gewesen, meinte der Abteilungs-Sprecher Thomas Millutat. Das Hagener Trio um Maximilian Herrmann entschied das Finale gegen die LTVer Valentin Enders, Jasmin und Julia Nagler mit 2:1-Gefechten für sich. Alle weiteren sechs Formationen setzten sich ebenfalls aus Sportlern des Lüdenscheider Vereins zusammen.

Für das sonntägliche Turnier waren nur noch vier Bahnen nötig – Grund genug für die Fechtabteilung des LTV 61, im Anschluss an die letzte Siegerehrung des Trophäe-Turniers gegen 19.30 Uhr noch zwei Stunden lang Planchen und Anzeigetafeln abzubauen, um sie an den Ausrüster, von dem sie gemietet worden waren, zurückzugeben. Insgesamt 135 Athletinnen und Athleten hatten im Laufe des ersten Tages die Klingen miteinander gekreuzt, dafür waren 16 Bahnen notwendig gewesen. „Die Trainer und Betreuer haben uns für die Organisation gelobt, insbesondere auch das Buffet“, berichtete Dr. Friedemann Enders aus der Technischen Direktion des samstäglichen Turniers zufrieden. In dieser Hinsicht habe sich die Routine, die die Fechtabteilung im Laufe der Jahre erworben hat, bezahlt gemacht.

Axel Krüger

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