Talent des LTV 61 feiert ungeschlagen Turniersieg

Freude über den Turniersieg in Quernheim: Henrike Enders.

LÜDENSCHEID -  Mit drei Aktiven war der LTV 61 am Wochenende beim Junioren-Degenturnier „Quernheimer Spatzen“ am Start. Bei den Damen feierte die junge Werdohlerin Henrike Enders für den LTV den Turniersieg.

Bereits um 8 Uhr war am Samstag für die Herren der Aufruf beim Junioren-Degenturnier, einem Zwei-Länder-Ranglistenturnier (Westfalen und Niedersachsen) für A-Jugendliche und Junioren. Als einziger LTV-Fechter im 16er- Starterfeld, das zwar übersichtlich, aber mit den aus Bad Segeberg und Osnabrück angereisten Kaderfechtern Kilian Stadter und Noe Walter qualitativ hochwertig besetzt war, stellte sich Valentin Enders dem Vergleich.

Enders holte in der Vorrunde drei Siege gegen Nils Mösta (TSC Dortmund), Julius Carstens (Quernheim) und Finn Niclas Löhr (Bochum). Gegen den Segeberger Kilian Stadter (2:5) und den Hagener Adrian Seuthe (3:5) musste sich Enders geschlagen geben. Im ersten K.o. traf der Werdohler auf einen weiteren Schützling des Trainers Woitek Mròz. Der ältere und erfahrenere Dortmunder Egor Evsenin behielt 15:11 die Oberhand. Im Hoffnungslauf fegte Enders den Neheimer Elias Vormweg sicher 15:2 von der Planche. Unter dem Eindruck des hohen Sieges begann Enders das Folgegefecht gegen Friedrich Drieger (Buchholz) zu ungestüm und geriet nun selbst hoch in Rückstand. In der ersten Gefechtspause gab Schwester Henrike Enders einige Tipps. Die Aufholjagd, die der Werdohler jetzt einleitete, reichte nicht mehr, so dass er mit einer 10:15-Niederlage den Einzug ins Viertelfinale verpasste und auf Rang neun den Heimweg antrat.

Der Vergleich der Damen startete mit 20 Fechterinnen in vier Vorrunden um 10.30 Uhr. Lea-Marie Geisbauer hatte nach längerer Trainings- und Wettkampfpause Probleme, ihren Rhythmus zu finden, und landete mit zwei Siegen gegen Louisa Hans (Osnabrücker SC) und Ida Altheide (Bielefelder TG) und zwei Niederlagen gegen Hannah Jöster (Gladbeck) und Leonie Blöbaum (Quernheim) im Mittelfeld des Setz-Tableaus.

Geisbauer landet auf Platz 13

In der Direktausscheidung traf sie auf Julia Engelmann (Osnabrück). Das Gefecht verlief mit vielen Doppeltreffern ausgeglichen. Zuletzt setzte sich Engelmann aber 15:13 durch. Im Hoffnungslauf wusste sich die Lüdenscheiderin – obwohl technisch überlegen – nicht von Mattea Wehage (Osnabrück) abzusetzen. Beim Stand von 14:14 ging der finale Treffer an die Gegnerin, so dass Geisbauer auf Rang 13 ausschied.

Wie erwartet setzte sich Henrike Enders mit vier Siegen gegen Wehhage (OSC), Klüner (Gladbeck), Gornischeff (TSC Dortmund) und Seeberg (Oldenburg) mit sehr guter Trefferbilanz an die Spitze des Tableaus. In den K.o.-Gefechten besiegte sie souverän die Osnabrückerinnen Wehhage (15:6) und Engelmann (15:0) sowie im Viertelfinale die Gladbeckerin Eva Borkenstein (15:7). Anschließend überraschte die Bochumerin Laura Bazahica. Sie führte nach dem ersten Drittel 10:6 gegen Enders. Erst nach der Gefechtspause wurde Enders wach, holte auf und gewann schließlich doch noch 15:14. Im Finale leistete Kendra Bittner aus Herne keinen großen Widerstand. Nach dem 15:9-Sieg landete eine weitere Goldmedaille bei der jungen Werdohlerin in Diensten des LTV von 1861.

Thomas Millutat

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