Sander wird wieder FSV-Trainer

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Übernimmt am Riesei eine schwere Aufgabe: Trainer-"Wunschkandidat" Manuel Sander.

Werdohl – Die Trainerfrage beim Fußball-Landesligisten FSV Werdohl ist geklärt. Neuer Chefcoach und damit Nachfolger von Fitim Zejnullahu wird ein alter Bekannter. Nach rund zweieinhalb Jahren kehrt Manuel „Manni“ Sander an den Riesei zurück.

Kickender „Co“ des 36-Jährigen, der im November 2019 als Trainer des Staffel-4-Bezirksligisten SuS Langscheid/Enkausen zurückgetreten war, wird Erkut Orhan sein (wir berichteten). „Wir freuen uns sehr, dass ‚Manni‘ als Trainer zu uns zurückkehrt. Er ist mit Abstand die beste Lösung für uns. Seine Bereitschaft, dem Verein in dieser nicht leichten Situation mit voller Überzeugung zu helfen, ist sehr, sehr lobenswert“, betont Carsten Minker, der zusammen mit Rüyan Oruc, Dennis Rattelsberger, Matthias Voß, Dean Stange und Thomas Sachsenröder die Kaderplanungen vorantreibt und am Dienstag ankündigte, gegen Ende der Woche nach Ali Ozan vom zukünftigen Ligarivalen Rot-Weiß Lüdenscheid weitere externe Neuzugänge sowie Zusagen aus den eigenen Reihen verkünden zu wollen.

„Es liegen uns Zusagen vor, es stehen aber auch noch Gespräche aus“, sagt Minker, der am Dienstag überaus zuversichtlich nach vorne schaute und nach langen Wochen der Ungewissheit erleichtert war, mit Manuel Sander den neuen Chefcoach präsentieren zu können. Minker: „Wir hatten mit ‚Manni‘ in der Vergangenheit eine super erfolgreiche Zeit. Und er war unsere Wunschlösung. Super, dass er zugesagt hat.“

Jahrelang hatte Manuel Sander für die FSV die Fußballschuhe geschnürt, war im September 2015 schließlich zum Chefcoach aufgestiegen und hatte bis Januar 2018 in dieser Funktion sehr erfolgreiche Arbeit geleistet. Weil die Ansichten zwischen der damaligen sportlichen Führung und Trainer Sander mit Blick auf die sportliche Ausrichtung und die Planungen zu weit voneinander entfernt gelegen hatten, war vor knapp zweieinhalb Jahren überraschend die Trennung erfolgt. Einige Wochen später hatte Sander beim SuS Langscheid/Enkhausen eine neue Aufgabe gefunden und blieb bis November 2019 bei den Sorpe-Kickern.

Nun also kehrt der Werdohler zur FSV zurück. „Natürlich haben wir eine Riesenaufgabe vor uns, sind zeitlich sehr spät dran. Trotzdem muss es bei der FSV vorwärts gehen. Ich bin nicht nachtragend, möchte dem Verein helfen und hier wieder mit anpacken“, betont der 36-Jährige, der die laufende Kaderplanung mit vorantreiben wird und am Wechsel von Ali Ozan vom Nattenberg zum Riesei bereits beteiligt war.

 „Unser erstes Ziel muss es sein, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Wir brauchen jetzt gute Fußballer aus Werdohl und Umgebung, die mit uns die Ärmel hochkrempeln und in der Landesliga kicken wollen. In den letzten Wochen haben sich einige Vereine bei der FSV bedient und genommen, was sie brauchten. Wir müssen uns jetzt auch mal wehren“, sagt Sander, der möglicherweise wieder selbst die Fußballschuhe am Riesei schnüren wird und vor der wohl schwierigsten Aufgabe seiner bisherigen Trainerlaufbahn steht.

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