Handball

Abstiegskampf pur: Ein Heimsieg ist Pflicht für die TS Evingsen

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Linksaußen Micha Brüggendieck und die TS Evingsen stehen im Kellerduell gegen Hagen unter Zugzwang.

Altena - Es ist kein gewöhnliches Spiel für die Landesliga-Handballer der TS Evingsen. Denn die Mannschaft um Trainer Sascha Schmoll empfängt den VfL Eintracht Hagen III zum Abstiegsduell in der Sauerlandhalle. 

Nach der 27:34-Niederlage im Kellerduell bei der SG Ruhrtal sind die Aussichten auf den Klassenerhalt für die Landesliga-Handballer der TS Evingsen zwar gesunken, das rettende Ufer aber ist für die Turnerschaft bei noch elf ausstehenden Spieltagen weiter aus eigener Kraft erreichbar. 

Vier Punkte Rückstand hat die Schmoll-Sieben vor dem 16. Spieltag auf Ruhrtal und Bösperde, jeweils drei Zähler liegt sie hinter Halingen und der Drittvertretung des VfL Eintracht Hagen zurück. Und jene Hagener empfängt die TSE am Samstag (18.30 Uhr) in der Sauerlandhalle. Das nächste Kellerduell also, in dem unbedingt gepunktet werden muss. Es gilt für die Burgstädter, die im März und April in eigener Halle auch noch mit den direkten Konkurrenten aus Bösperde und Halingen die Klingen kreuzen wird, den Anschluss herzustellen. 

„Es ist ein Alles-oder-nichts-Spiel“, bringt es Sascha Schmoll auf den Punkt, „wenn wir am Samstag nicht die zwei Punkte holen, dann wird es sehr, sehr schwer.“ Gerne hätte der TSE-Coach sein komplettes Team in dieser Woche auf das so wichtige Duell gegen die Hagener eingestimmt, personell aber sieht es bei der Turnerschaft alles andere als rosig aus. „Wir gehen am Krückstock“, sagt Schmoll, der definitiv auf den verletzten Peter Spelsberg und den verhinderten Kreisläufer Marvin Richter verzichten muss und zudem um den Einsatz von gleich fünf ganz wichtigen Akteuren bangen muss. Ob Marius Dragila und Mario Hurlbrink, die beide schon in Ruhrtal verletzungsbedingt pausieren mussten, gegen die Hagener auflaufen können, entscheidet sich sehr wahrscheinlich erst am Spieltag selbst. Zudem stehen hinter Sebastian Lohmann, Marc Rohrsen und Robert Csunderlik dicke Fragezeichen. „Alle drei haben massive Schulterprobleme“, betont Sascha Schmoll, der inständig darauf hofft, dass der eine oder andere angeschlagene Spieler auf die Zähne beißt und sich in den Dienst der Mannschaft stellt. 

Trotz der personellen Sorgen wollen die Evingser vor eigenem Anhang alles raushauen und hoffen natürlich darauf, dass die Unterstützung von den Rängen ähnlich gut sein wird wie in den beiden zurückliegenden Heimspielen. Auf dem Parkett erwartet Schmoll einen leidenschaftlichen Auftritt seiner Sieben, die gegen die Hagener, die nach drei Siegen in Serie (gegen Voerde, Ruhrtal und zuletzt bei der SG Menden Sauerland II) mit breiter Brust ins Lennetal anreisen dürften, vor allem in der Deckung energisch zupacken müssen. Ein echter Mutmacher für die Burgstädter ist die Erinnerung an das Hinspiel, das mit 33:30 gewonnen werden konnte.

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