Handball

Griff nach dem letzten Strohhalm

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Letzte Chance für Christian Lohmann und die TS Evingsen: Am Samstagabend will sich das Team aus der Burgstadt gegen die Bösperder mit einem Sieg im Kampf um den Klassenerhalt der Handball-Landesliga zurückmelden.

Altena - Die TS Evingsen will den Fall in die Bezirksliga noch verhindern. Dafür ist ein Sieg am Samstag jedoch unabdingbar.

Es ist ohne Zweifel ein Spiel, das die Landesliga-Handballer der TS Evingsen in keinem Fall verlieren dürfen, wollen sie noch Chancen auf den Ligaverbleib haben. Am Samstag empfängt die akut abstiegsbedrohte Mannschaft um Trainer Sascha Schmoll um 18.30 Uhr die achtplatzierte DJK SG Bösperde in der Sauerlandhalle. 

„Das ist ein Alles-oder-nichts-Spiel“, leugnet Schmoll die Brisanz des Spiels keineswegs. Dass seine Mannschaft vor einer schweren Aufgabe steht, ist für ihn jedoch auch klar. „Bösperde hat einen starken Rückraum mit Max Wergen im linken und Damian Cunnett im rechten Rückraum. Zudem ist René Tillmann ein starker Linksaußen, der ganz schnell im Gegenstoß ist.“ 

Mit zwei Punkten Vorsprung ist die Mannschaft des ehemaligen SGSH-Dragons-Spielers Hendrik Ernst noch mitten im Abstiegskampf und dürfte die TSE nicht unterschätzen. 

Fünf Punkte sind es für die Sauerländer bis zum rettenden Ufer. Dass es auch weniger hätten sein können, will Schmoll nicht ausschließen und will zusammen mit seiner Mannschaft an den Schwächen, die er für die Misere ausgemacht hat, arbeiten. „Bei uns liegt es immer an den letzten 20 Spielminuten. Die müssen wir einfach besser spielen“, sagt Schmoll, für den die Trainingsbeteiligung eine gewichtige Rolle spielt: „Wenn man immer nur mit vier oder fünf Mann trainiert, ist es schwer, fit zu sein.“ Auch in dieser Woche sieht es personell nicht rosig aus. So sind Sebastian Lohmann, Mario Hurlbrink, Robert Csunderlik und Marius Dragila für die Partie am Samstag fraglich. 

Den Glauben an den Klassenerhalt hat Sascha Schmoll dennoch nicht verloren: „Der Glaube ist noch da, aber wenn wir jetzt nicht die Punkte holen, wird es schwer.“ 

Mit Blick auf das Hinspiel dürften im Lager der Turnerschaft nicht unbedingt Glücksgefühle aufkommen. Mit 19:34 (10:16) kam man in der Sporthalle Bösperde unter die Räder. Nach Möglichkeit soll ein solcher Komplettausfall keine Wiederholung finden. 

„Wir müssen immer ans Limit gehen. Das ist gegen Bösperde nicht anders“, fordert Schmoll weiterhin vollen Einsatz seiner Mannschaft – ganz gleich, in welcher Formation sie auch auflaufen wird, denn eins ist klar: Nur mit einem Sieg darf sie weiterhin vom Verbleib in der Landesliga träumen.

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