Highlander erwarten Primus zur „Hitzeschlacht“

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Erwarten neue Anweisungen von Trainer Stephan Mayer: Matti Stein und Dieter Orendorz.

Lüdenscheid - Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke sind in diesen Tagen keine Seltenheit, entsprechend schnell hat der Inline-Skaterhockey-Verband ISHD reagiert und den Vereinen die Möglichkeit eingeräumt, ihre Wochenendpartien kurzfristig zu verlegen. Auch das Bundesliga-Heimspiel der Highlander Lüdenscheid gegen den Klassenprimus aus Essen stand auf der „Kippe“ – seit Freitagmorgen steht aber fest: Die Begegnung am Sonntag findet statt (14.30 Uhr).

Die „Raketen“ hatten am Donnerstag durch ihren Vorsitzenden Thomas Böttcher eine erste Anfrage an die Highlander formuliert, „die Auswahl an Ausweichterminen war aber nicht unbedingt groß. Wir mussten uns außerdem mit den Samurai Iserlohn wegen der Hallenzeiten abstimmen“, hätten Trainer Stephan Mayer und die Highlander einer Verlegung sogar zugestimmt, kamen wegen Terminproblemen in der Iserlohner Heidehalle aber nicht überein.

Während den Essenern immerhin das Heimspiel gegen Uedesheim erspart blieb, müssen die Spieler morgen in den sauren Apfel beißen und zur Hitzeschlacht antreten. Die Voraussetzungen sind für beide Teams gleich – und für beide stehen drei wichtige Punkte auf dem Spiel. Hier der Primus, der nach elf Siegen aus 13 Spielen die Tabellenführung verteidigen will, dort aber vor allem die Highlander, die sich einerseits für den verkorksten Auftakt im „Pott“ (4:15) revanchieren wollen, nach zuletzt vier Nullnummern in Serie jedoch andererseits im Kampf um die Play-Offs einen dreifachen Punktgewinn dringend benötigen könnten. Oder wie Trainer Mayer nach dem zuletzt starken Auftritt gegen Duisburg formuliert: „Irgendwann müssen wir uns für den Aufwand belohnen, den wir betreiben.“

Gegen die wie geschmiert laufende Tormaschine der „Raketen“ (139 Tore in 13 Spielen) wahrlich kein einfaches Unterfangen. „Wir müssen die starke Offensive in den Griff kriegen“, warnt Mayer bewusst vor der vielseitigen Sturmabteilung des letztjährigen Vorrundenmeisters. Während der Gast auf Neuzugang Jan Barta und Damian Schneider verzichten muss, haben die Highlander alle Mann an Bord. „Wir haben keine Ausfälle zu beklagen“, blickt Stephan Mayer auf volle drei Reihen vor dem dritten Heimspiel in Folge, das mit Sicherheit das bislang heißeste in Iserlohn werden wird.

Highlander: May, Klein – Elzner (?), Stein, Otters, Bruch, Nördershäuser, Svejda, Gleibler, Loecke, Bruch, Orendorz, Heckmann, Demuth, Ortwein, Seuster, Könning, ter Haar (?)

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