Jablonski und Co. unter Zugzwang

+
Schlägt am Sonntag wieder an Nummer drei für den LTV 99 auf: Der Niederländer Kevin Noordermeer.

Lüdenscheid -  Nach zwei Niederlagen zum Auftakt der Tennis-Westfalenliga-Saison soll am Sonntag auf heimischer Anlage am Stadtpark der erste Sieg für die 1. Herrenmannschaft des LTV 1899 herausspringen. Gegner ist ab 10 Uhr der TSC Hansa Dortmund, der sein Auftaktmatch mit 7:2 beim 1. TC Hiltrup gewann.

Von Emanuel Holz

Trotz der zwei Auftaktpleiten ist die Stimmung im LTV 99-Team laut Kapitän Dino Jablonski nicht getrübt. „Ab jetzt geht’s rund im Abstiegskampf“, schwört er seine Mannschaft auf die bevorstehende Aufgabe ein. Am dritten Spieltag erwartet Jablonski ein ausgeglichenes Duell: „Ich denke wir haben ganz gute Chancen. Maxi hat keinen Jetlag mehr und konnte unter der Woche normal trainieren. Außerdem kehrt Rogier zurück“, ist der LTVer zuversichtlich.

Erst einen Tag vor dem ersten Heimspiel gegen den Dortmunder TK RW 98 (3:6) war Maximilian Drüppel aus den USA zurückgekehrt, zudem musste Rogier Wissen an Position zwei wegen einer Grippe passen. Jablonski sieht die Gründe für die Heimpleite in der angespannten Personalsituation, nun richte sich der Blick auf den Klassenerhalt statt auf das Meisterschaftsrennen.

Am Sonntag tritt der LTV 99 in Bestbesetzung an. Grund zur Hoffnung auf den ersten Sieg besteht also, zudem Jablonski nur an Position eins einen Vorteil bei den Gästen sieht. Hier schlägt in aller Regel ein spanisches Duo im Wechsel auf: Marc Fornell und Joaquin Munoz Hernandez. Munoz Hernandez hatte in der Vorsaison in Dortmund den an eins gesetzten Rogier Wassen 3:6, 6:4, 6:1 bezwungen. Bleibt abzuwarten, wie sich Lüdenscheids Brasilianer Alexandre Tsuchiya behauptet, der bislang ein Einzel verloren (zum Auftakt in Versmold) und eins gewonnen hat. Für Rogier Wassen an Position zwei sieht er „alle Chancen“, ebenso für Kevin Noordermeer an Position drei, Marvin Müller (5) und Maximilian Drüppel (6). „Für mich wird’s hingegen schwer“, meint Jablonski.

Im Doppel schätzt er die heimischen Vertreter stärker als den Gast ein: „Mit drei Punkten nach den Einzeln sollte ein Sieg drin sein.“ In der Vorsaison gewannen die Bergstädter bei der 4:5-Pleite in Dortmund in den Doppeln mit 2:1 nach Spielen. Dagegen hätten die Lüdenscheider auch am Sonntag sicher nichts einzuwenden.

LTV 99: Tsuchiya, Wassen, Noordermeer, Jablonski, Müller, Drüppel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare