Tennis

LTV 99: Kleine Gruppe, hohes Niveau

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Artur Tomaszewski (links) und seine Talente im Tenniscamp am Stadtpark: (von links) Moritz Pieper, Paul Schulte, Henri Kirmes, Paul Cornelius, Nic Bamberger, Jakob Piepenstock und Ben Pfeiffer. 

Lüdenscheid - Seit gut drei Monaten ist Artur Tomaszewski neuer Jugendtrainer des Lüdenscheider Tennis-Vereins von 1899 am Stadtpark. Seit Montag findet das erste Tenniscamp unter Tomaszewskis Leitung auf der Anlage im Schatten des Mercure-Hotels statt.

Während der Startschuss am Montagmorgen noch in der Halle fiel, weil sich das Wetter in typisch Lüdenscheider Manier zeigte und kein Freiluft-Tennis möglich machte, trafen die sieben Jungen des Camps am Dienstag Kaiserwetter zum Training an. Schwitzen war angesagt. „Wir starten an jedem Tag mit einer Konditionseinheit, danach geht es in immer neu gemischten Gruppen mit Tennistraining und kleinen Spielen weiter“, sagt Tomaszewski, „mittags wird gemeinsam im Clubhaus gegessen, und dann geht es wieder auf den Platz.“ 

Tomaszewski ist ein routinierter Trainer, für den Tenniscamps nichts Neues sind. Am Stadtpark hat das erste Camp in den Sommerferien – vom 22. bis zum 25. August schließt sich ein weiteres für jüngere Spielerinnen und Spieler an – fast ein wenig den Charakter eines Trainingslagers für den leistungsstärkeren Nachwuchs. Ben Pfeiffer, Paul Cornelius, Moritz Pieper, Nic Bamberger und Jakob Piepenstock aus der eigenen Jugendabteilung sind dabei, aber auch Paul Schulte, der inzwischen für den TC Halver spielt, und Henri Kirmes, den es vom Stadtpark zum LTV 61 an den Honsel gezogen hat. „Es ist kein Vereinscamp“, sagt Tomaszewski, „auch Jugendliche aus anderen Vereinen sind eingeladen.“ Das Niveau ist enorm für eine Tenniswoche – und so wird intensiv, aber immer mit Spaß bei der Sache gearbeitet bis zum Donnerstag-Nachmittag. 

Seit gut drei Monaten trainiert Artur Tomaszewski den Tennis-Nachwuchs des LTV 99 am Lüdenscheider Stadtpark.

Natürlich ist diese Art von Camp dankbar für einen Trainer, der mit den größten Talenten des Vereins weit weg ist von Grundlagenschulung für Anfänger. Tomaszewski allerdings hat sich auf die Fahne geschrieben, den LTV 99 auch in der Breite noch besser aufzustellen. „Ich will noch mehr Kinder ins Training bekommen“, sagt der Mann, der vom UHC Hamburg zum Traditionsverein in die Bergstadt gewechselt ist. Grundsätzlich hat sich Tomaszewski sehr gut eingelebt in Lüdenscheid. „Als ich nach Hamburg gegangen bin, habe ich ein Jahr gebraucht, bis ich heimisch war“, sagt er, „hier in Lüdenscheid gefällt mir das viele Grün. Ich fühle mich schon echt wohl und kann mir auch gut vorstellen, lange zu bleiben.“ 

Paul Cornelius und das Training der Vorhand...

Dass es beim LTV von 1899 schon Dinge gibt, die sehr gut laufen wie zum Beispiel das neue After-Work-Training donnerstags für Erwachsene, aber eben auch Dinge, die noch wachsen müssen, darüber ist sich Tomaszewski im Klaren. „Alles braucht seine Zeit. Es gibt nirgendwo direkt einen großen Hype“, sagt der Enddreißiger aus nun schon reichlicher Erfahrung als Tennistrainer, „man muss viel Arbeit reinstecken, dann wird es sich am Ende auch lohnen.“ Arbeit, die Tomaszewski gerne investiert. Am liebsten auch in Feriencamps in den Herbst- und Osterferien. In Hamburg waren solche Veranstaltungen in den Herbst und Winterferien üblich. „Da allerdings hatten wir im Verein auch sechs Hallenplätze“, sagt der LTV-Trainer – wenn es mit der neuen Halle am Stadtpark umsetzbar ist, dann sollen indes auch im Sauerland Ferienaktionen im Frühjahr und im Herbst zur festen Einrichtung werden.

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