Fußball, Frauen-Landesliga

Nach 0:122 Toren: Miriam Reichel trifft für LTV-Frauen - Jubel nach erstem Saisontor

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LTV-Trainer Sascha Paar blieb mit seiner Mannschaft bis zum 14. Spieltag torlos, ehe Miriam Reichel den ersten Saisontreffer der Bergstädterinnen erzielte.

Lüdenscheid – Lange haben sie darauf gewartet, doch im ersten Rückrundenspiel der Landesliga war es soweit. Die Frauen des LTV 61 verloren beim SC Drolshagen mit 1:6 (0:4), erzielten aber am 14. Spieltag ihr erstes Saisontor.

Miriam Reichel erlöste die Bergstädterinnen nach 1260 torlosen Minuten mit einem schönen Lupfer über SCD-Torhüterin Libera in der 90. Minute. Die Freude darüber war groß, es bildete sich eine Jubeltraube und die LTV-Kickerinnen feierten ausgelassen.

„Wir gehen mit dem Gefühl einer wirklich guten zweiten Halbzeit in die Winterpause. Das ist unheimlich wichtig, weil wir auch endlich mal fünf, sechs Angriffe konsequent zu Ende gespielt haben“, freute sich LTV-Trainer Sascha Paar. Dabei war der Übungsleiter mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden. Weber brachte die Gastgeberinnen früh in Front (10.) und drei Gegentreffer binnen fünf Minuten sorgten für eine beruhigende 4:0-Halbzeitführung des SCD.

Letztes LTV-Spiel für Tabea Groß

„Wir haben uns wieder weit in die eigene Hälfe drängen lassen und fünf Minuten einfach gepennt. Von daher ging das Halbzeitergebnis auch in Ordnung. Doch wir wollten mit einem positiven Gefühl aus dem Spiel rausgehen und offensiver spielen. Das ist uns dann auch gelungen“, erklärt Paar. Zwar erhöhte Drolshagen noch auf 6:0, doch der Schlusspunkt blieb den LTV-Frauen vorbehalten. Für die Torschützin Reichel freute sich Paar besonders: „Das habe ich der Miriam richtig gegönnt. Sie ist viel gelaufen und hat gut gearbeitet.“

Bereits kurz zuvor wurde es auf Lüdenscheider Seite emotional – Tabea Groß wurde in ihrem letzten Spiel für den LTV in der 88. Minute ausgewechselt. Sie zieht nach Aschaffenburg und hinterlässt laut Paar eine große Lücke: „Das tut wirklich weh, sie war eine sehr große Stütze.“ Dennoch sieht der Trainer positiv in die Zukunft: „Wir nehmen das gute Gefühl mit und freuen uns auch auf die Hallenturniere. Jetzt heißt es über die Weihnachtszeit Wunden lecken und dann gehen wir gestärkt in die weiteren Spiele.“

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