Eishockey

Erster Test der Roosters am Samstag bei den Kölner Haien

Eishockey-Torwart in Aktion
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Andy Jenike wird in Köln 30 Minuten das Tor hüten.

Endlich wieder auf dem Eis: Die Iserlohn Roosters bestreiten ihr erstes Testspiel am Samstag um 16 Uhr in der Köln-Arena 2 bei den Haien. „Die Vorfreude ist riesig“, sagt Dieter Orendorz.

Iserlohn – Rund zwei Wochen vor dem Saisonstart in der DEL hat der Corona-Virus zwei Standorte fest im Griff. Berlin und Schwenningen haben ihre Mannschaften aus dem Vorbereitungsturnier um den Magenta Sport Cup zurückziehen müssen, weil die Gesundheitsämter Quarantäne angeordnet haben. Zu den Ursachen ist im Detail noch nichts bekannt, in den Clubs selbst soll allerdings organisatorisch nichts schiefgelaufen sein.

Eine wichtige Feststellung, denn die Protokolle sind in allen Organisationen nahezu gleich. Auch die Iserlohn Roosters mussten sich am Tag vor dem Auswärtsmatch bei den Kölner Haien (Samstag, 16 Uhr/Kölnarena 2) einem Schnelltest unterziehen. „Alle Tests sind negativ ausgefallen, ein erster kleiner Meilenstein in dieser Saison. Viele weitere werden folgen müssen“, so Pressesprecher Felix Dötsch.

So läuft die Vorbereitung am Seilersee normal weiter. „Die Vorfreude ist riesig. Nach neun Monaten ohne Spiel freuen sich alle, mal wieder gegen ein anderes Team auf dem Eis zu stehen“, sagt Verteidiger Dieter Orendorz. Das Urgestein geht in seine neunte Profisaison am Seilersee – es ist die außergewöhnlichste. „Ich muss ehrlich sagen, dass der Trainer einen richtig guten Job macht, um uns intensiv vorzubereiten. Er lässt uns viel laufen, sehr viele lange Wege. Es ist hart, aber gut“, sagt das Eigengewächs.

Erster Test der Roosters am Samstag bei den Kölner Haien

Cheftrainer O’Leary freut sich über das Kompliment, hat sich über das Wie in diesem Sommer viele Gedanken gemacht. „In vielen anderen Ligen, insbesondere in Nordamerika, ist die Vorbereitung deutlich kürzer, als normalerweise in der DEL. Trotzdem sind die Mannschaften gut vorbereitet. Auch wir versuchen das, was wir in zwei Wochen machen, in eine zu bekommen“, so der Kanadier. Deshalb ist ihm das Ergebnis des Tests auch egal.

„Mir geht es darum, dass die Jungs ein wenig reinfinden, sich mit einem Gegner messen können und wir die ersten Dinge, die wir in dieser Woche besprochen haben, auch auf dem Eis umsetzen können.“ Vor allem dürfte es O´Leary auch um Videomaterial gehen, mit dem man die nächste Trainingsrunde einläuten kann, um für den nächsten Test am 11. Dezember an Details zu arbeiten.

Nur die vierte Formation ist noch ein Karussell

Einzelheiten zum Aufgebot will der Cheftrainer nicht bekanntgeben. Allerdings hat er schon konkrete Vorstellungen von seinem Team. Ein Mittel- und ein Außenstürmer seien in den meisten Reihen gesetzt. Nur die vierte Formation sei ein Karussell. Schon in Köln dürfte man also die ersten Trends erkennen.

Fest steht, dass die Torhüter sich die erste Partie teilen werden. Andy Jenike und Janick Schwendener bekommen je 30 Minuten. Für sie könnte die lange Pause am herausforderndsten gewesen sein. „Ich habe keine Ahnung, ob das so sein wird, schließlich haben wir eine solche Situation noch nicht gehabt. Ich persönlich habe mein letztes Spiel im Februar gemacht. Ich weiß gar nicht mehr, wie sich das angefühlt hat“, so Schwendener.

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