Fünf Spieler müssen Roosters verlassen

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Goalie Daniar Dshunussow muss die Iserlohn Roosters nach einer Saison wieder verlassen.

Iserlohn - Knapp 65 Stunden hat die Entscheidungsfindung gedauert. Schon am Freitagnachmittag, also noch vor der Saison-Abschlussparty am Abend, haben die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga ihre ersten Personalentscheidungen bekanntgegeben.

Von Mirko Heintz

Große Überraschungen gibt es nicht. Die Torhüter Daniar Dshunussow und Thomas Ower, Verteidiger Richard Jares und die Stürmer Derek Whitmore sowie Alex Foster müssen gehen.

Goalie Daniar Dshunussow, ob verletzt oder nicht, hat sich einfach zu viele Fehler erlaubt. Die Sauerländer wollen einen Back-up, der, sollte Mathias Lange verletzt sein, wirklich in die Bresche springen kann. Mit ausschlaggebend für die Entscheidung gegen den Ex-Wolfsburger dürfte auch der Fehler im vorletzten Auswärtsspiel der Playoff-Serie gegen Ingolstadt gewesen sein. Bei Whitmore und Foster waren die Sauerländer, so war immer wieder zwischen den Zeilen zu hören, vor allem mit der defensiven Arbeitsleistung und Bereitschaft unzufrieden. Weitere Gespräche werden die Verantwortlichen der Roosters mit den Cracks Mike York, Sean Sullivan, Brodie Dupont, Chris Connolly, Boris Blank, Cody Sylvester und Jonas Liwing führen. Brent Raedeke wird den Seilersee auf eigenen Wunsch verlassen und, so ist überall zu hören, zu den Adlern aus Mannheim wechseln. Der Vertrag mit Co-Trainer Jamie Bartman wird demnächst verlängert. Mit allen anderen Spielern haben die Sauerländer einen Vertrag, das gilt auch für den zuletzt mit dem ERC Ingolstadt in Kontakt gebrachten Brooks Macek. „Weiteres dazu folgt sicherlich in einigen Wochen“, sagt Manager Karsten Mende.

Wenig überraschend ist die Entscheidung von Rekordspieler Collin Danielsmeier, seine Karriere zu beenden. Er hatte schon vor der Spielzeit angekündigt, dass diese Serie seine letzte sein würde. Dem Vernehmen nach soll er zukünftig im Nachwuchs der Roosters eine Rolle spielen. Das gilt auch für Christian Hommel. Er hatte bereits im letzten Sommer seine aktive Karriere unterbrochen, um sich an Hüfte und Schulter operieren zu lassen. „Trotz der Operationen ist es nicht besser geworden. Das macht eine Rückkehr unmöglich“, so der 34-Jährige.

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