FSV II: Erst „Dampflok“, dann als ICE auf den Platz

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Routinier Dominik Krämer könnte sein Comeback auf der „Sechs“ oder in der Innenverteidigung geben.

WERDOHL -  Mit einem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen stimmt sich die Reserve der FSV Werdohl auf das Meisterschaftsspiel gegen den auf Rang acht stehendenden Aufsteiger SC Drolshagen (13 Uhr, Riesei) ein.

Beim Blick auf den Speisenplan der Goldbäckerei Grote, der ein Frühstück mit dem Titel „Dampflok“ bereit hält, äußert FSV-Coach Uwe Grube: „Die haben wir bereits gebucht. Wir wollen Fahrt aufnehmen und als ICE auf den Platz kommen.“ Nach der zurückliegenden 1:4-Niederlage in Netphen will der Trainer mit der Mannschaft wieder auf die Schienen des Erfolges und den zweiten Heimsieg der Saison einfahren.

Auf den Fahrplan hat er neben der Teambuilding-Maßnahme des gemeinsamen Frühstücks eine Steigerung der Konzentration gesetzt. Wegen einer zu hohen individuelle Fehlerquote hatten die FSV-Kicker zuletzt zwei Niederlagen einstecken müssen und den Kontrahenten aus Klafeld-Geisweid und Netphen die Tore teilweise selbst aufgelegt. Die Stärken der Gäste sieht der FSV-Coach in deren Sturmduo: Patrick Stamm (7) und Mike Gastreich (5) haben zwölf der bislang 17 SCP-Treffer erzielt. Von seiner Defensive erwartet Grube ein cleveres Verhalten im Raum: „Ich will sehen, dass übergeben wird.“ Die Geschicktheit in dieser Angelegenheit könnte steigen, wenn im FSV-Zugabteil „Innenverteidigung“ die Passagiere Cottito und Grahovac oder auch Krämer Platz nehmen können. Falls Grahovac wegen Krankheit nicht zur Verfügung stehen sollte, wird Krämer sein Comeback hinten und nicht auf der Sechs geben. Torjäger Zekovic kehrt ins Team zurück – und obwohl Bektas, Sarac und Torwart Schürmann ausfallen, fehlt es nicht an Optionen – der Zug ist gerappelt voll: „Es kann dazu führen, dass der ein oder andere auf der Bank einen Kollegen auf den Schoß nehmen muss“, so der FSV-Trainer.

Die „Kleeblätter“ aus dem Olper Land um ihren Coach Oliver Kalisch haben vor Wochenfrist beim VfK Klafeld-Geisweid mit 1:3 verloren – gegen die Truppe um den Sportlichen Leiter Uwe Helmes zogen auch die Werdohler vor 14 Tagen mit 3:4 den Kürzeren. „Die ,Fürsten’ waren schon da und haben die Punkte mitgenommen, das soll reichen“, hofft „Lokführer“ Grube, dass die vierblättrige Pflanze auf dem Wappen der Gäste als Glücksbringer für seine Truppe fungieren kann. - nico

FSV II: Münx, Rösner – Hoffrogge, Özsoy, Toslu, Schulze, Serin, Ugur, Gören, Dinter, Ademi, G. Cottitto, Grahovac, Ketzenberg, Abanoz, Krämer (?), Aydin, Zekovic

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