Fußball, Landesliga

Hoffnung auf einen Bonuspunkt

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Für Fabian Fabian Sedlaczek (links) und die FSV Werdohl dürften die Trauben am Sonntag in Erlinghausen sehr hoch hängen.

Werdohl – Mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge machen sich die Landesliga-Fußballer am Sonntag auf den Weg Richtung Marsberg. Im Hans-Watze-Stadion sind die Lennetaler ab 14.30 Uhr Gast von RW Erlinghausen und beim Tabellendritten krasser Außenseiter. Im letzten Hinrundenspiel aber wollen die Werdohler nichts unversucht lassen und streben einen Bonuspunkt im Abstiegskampf an.

„Das ist eine große Hausnummer“, sagt FSV-Trainer Fitim Zejnullahu und pustet erstmal durch: „Erlinghausen hatte einen schlechten Start, inzwischen aber sind sie oben dran und für mich aktuell die beste Mannschaft in dieser Liga. Sie sind kreativ, gefährlich und fühlen sich in ihrem Stadion sehr wohl. Im Gesamtpaket ist es für mich das schwerste Auswärtsspiel in dieser Saison.“ Seit dem 8. September und einer 1:2-Niederlage beim BSV Menden sind die gastgebenden Rot-Weißen ungeschlagen und holten aus den letzten sieben Ligaspielen 17 von 21 möglichen Zählern.

Nur gegen Obersprockhövel und in Wenden (beide Spiele endeten 1:1) konnten die Rot-Weißen in diesem Herbst nicht gewinnen – genau diese beiden Spiele hat Zejnullahu live (in Wenden) und auf Video (Obersprockhövel) gesehen und analysiert. „Mit Bilal Akgüvercin über rechts, Nils Meyer über links, Sven Nartikoev im Zentrum oder Torjäher Pascal Raulf haben sie große individuelle Qualität in ihren Reihen. Das wird eine sehr, sehr schwierige Aufgabe für uns. Wenn wir da etwas holen müssen, dann muss bei uns alles passen“, betont Zejnullahu.

FSV will sich nicht verstecken

Die Informationen und gesammelten Eindrücke von der Spielweise der Rot-Weißen hat der FSV-Coach seinen Akteuren in der zurückliegenden Trainingswoche, die nach dem wichtigen 2:1-Heimerfolg im Kellerduell gegen VSV Wenden stimmungstechnisch eine sehr gute war, mit an die Hand gegeben. „Bei uns müssen am Sonntag die Basics sitzen. Wir benötigen wieder eine gute Organisation, müssen und wollen auch mutig sein. Erlinghausen ist eine starke Truppe. Aber am Ende ist und bleibt es trotzdem Fußball“, so Zejnullahu.

Den Betonmischer werden die Werdohler am Sonntag also nicht einladen in den Bus, der das Team ab 11 Uhr vom Werdohler Bahnhof aus nach Erlinghausen fahren wird. „Wir freuen uns über jeden, der mitfahren und uns unterstützen möchte. Wer Interesse hat, wendet sich an Rüdiger Backes“, sagt Fitim Zejnullahu, der personell fast aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich Außenverteidiger Jonas Klippert fällt wie gegen Wenden verletzungsbedingt erneut aus.

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