Reiten

Gute Leistungen im Dressurviereck

Janka Vormann (LRFV Meinerzhagen)
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Schönes Finale: Janka Vormann vom LRFV Meinerzhagen mit Lord Lexington bei der Dressurprüfung der Klasse S* mit der Prix St. Georges-Kür am Sonntagnachmittag.

Auch sein Dressurturnier, das am vergangenen Wochenende stattfand, kann der LRFV Meinerzhagen als Erfolg verbuchen.

Meinerzhagen – Erst springende, dann tanzende Pferde: Eine Woche nach dem großen Springturnier zeigte sich der Ländliche Reit- und Fahrverein Meinerzhagen am Samstag und am Sonntag wieder als perfekter Gastgeber. Zwei Tage lang boten über 250 Starterinnen und Starter auf der Anlage an der Grünenbecke sehenswerte Dressurleistungen.

Kurz vor Beginn des Turniers am frühen Samstagmorgen richteten die Organisatoren Sascha Kirschner und Julia Bernstein den Blick besorgt gen Himmel. Kurz zuvor war noch ein kräftiger Regenschauer niedergegangen. Doch dann hatten die Veranstalter erneut riesengroßes Glück mit dem Wetter. Es klarte schnell auf, der Platz trocknete ab, und die Prüfungen konnten starten. Mit jeweils gut 30 Reiterinnen und Reitern ging es gleichzeitig in der Halle (Dressurprüfung Klasse L) und auf dem Platz (Dressurprüfung Klasse A) los.

Während beim Springen vor allem die Zeit und die Fehlerpunkte über die Platzierung entscheiden, ist die Wertung bei der Dressur deutlich aufwändiger; entsprechend mehr Richter waren daher im Einsatz. Es zählen Anmut und Ästhetik sowie das Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter. Zum Richterteam gehörten Henriette Ellerbrock, Jaqueline Exeler, Uwe Fährenkämper, Herbert Köster, Stefan Michalke, Sabine Schweigert und Michaela Otte-Habenicht.

Guter Umsatz an Getränke- und Imbissständen

Bei der Verpflegung zeigten sich die Vereinsmitglieder mit dem großen Angebot in der Cafeteria und an der Grillstation erneut als aufmerksame Gastgeber. „Der Umsatz war erstaunlich gut. In einigen Bereichen drohten uns am Schluss sogar die Bestände auszugehen“, so Sascha Kirschner.

In der Halle fanden die Prüfungen für die Klasse A, E und L statt. Teils gingen die Teilnehmer in Dreier- und Vierergruppen an den Start. Der Samstag endete hier nach 18 Uhr mit den Nachwuchswettbewerben. Das auf dem Reitplatz angelegte große Dressurviereck war an beiden Tagen zumeist den leistungsstärkeren Startern der Klassen L, M und S vorbehalten. Zum Höhepunkt wurde am Sonntagnachmittag die Dressurprüfung der Klasse S*, für die die 13 besten Starterinnen und Starter des Turniers jeweils ihre eigene Kür-Musik ausgesucht hatten.

Hier waren mit Julia Bernstein auf Rhapsody und Janka Vormann auf Lord Lexington zwei Aktive aus den Reihen der Meinerzhagener Reiter mit dabei. Janka Vormann hatte sich am Samstag noch überraschend qualifizieren können. Bis spät in den Abend hinein wurde mit Hochdruck an einem passenden Auftritt für den Sonntagnachmittag gearbeitet. Dennoch war bei der Reiterin während der Prix St. Georges-Kür keinerlei Lampenfieber zu spüren. Für ihre muntere Vorstellung mit Pirouetten und Gangwechseln gab es vom Publikum und von den Vereinsmitgliedern viel Applaus. Beide Reiterinnen konnten sich im starken Feld auch platzieren.

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