TuS Plettenberg besiegt Kaan II mit 3:0 (1:0) Toren

Stürmisch feiern die Plettenberger Spieler das 2:0 durch ihren Kapitän Manuel Barrena. Einziger Pechvogel an einem gelungenen Abend im Lennestadion war Lars Glöckner (links), der kurz vor Schluss noch die gelb-rote Karte gezeigt bekam. -  Foto: M. Jeide

Plettenberg - A-Liga-Meister TuS Plettenberg steht mit einem Bein in der Bezirksliga. Im ersten von zwei Aufstiegsspielen setzte sich das Team von Trainer Kosta Michailidis am Donnerstagabend vor 350 zahlenden Zuschauern gegen den Siegener Vizemeister 1. FC Kaan-Marienborn II verdient mit 3:0 (1:0) durch.

Während die Truppe von Coach Andreas Koch in gesamten Spiel gegen eine disziplinierte Plettenberger Mannschaft nicht eine Torchance besaß, hätte der TuS das Resultat sogar noch höher gestalten können. Einziger Wermutstropfen war die gelb-rote Karte für den zweikampfstarken Lars Glöckner nach wiederholtem Foulspiel. Er wird am Sonntag im Rückspiel fehlen.

Nach gut 20-minütigem Abtasten setzte Catalano mit einem Distanzschuss, den Kaan Bester, Torwart Sascha Hoffmann, über die Latte lenkte, das erste Ausrufezeichen (26.). Dann machte der TuS das Spiel schnell, Kosakowskis sprintete über rechts fast bis zur Grundlinie und seine Flanke nahm Pietro Guerrieri direkt, wuchtete die Kugel aus sechs Metern zum 1:0 unter die Latte (35.). Wieder nach Hereingabe von Kosakowski hätte Stremel per Kopf fast das 2:0 nachgelegt, doch Hoffmann bekam den Ball noch zu fassen.

Mit zwei frischen Kräften startete Kaan-Marienborn II in den zweiten Abschnitt, doch Plettenberg wurde nun noch überlegener. Bei Steve Langs Bogenlampe musste sich Hoffmann strecken (52.), Stremel scheiterte aus spitzem Winkel (57.), Barrena (58.) und Catalano (59.) aus 20 Metern. „Leute, was ist los?“ brüllte Hoffmann seine Mitspieler an, doch die passten nicht auf, als ein Zuspiel Barrena erreichte, wähnten ihn im Abseits. Der TuS-Kapitän vollendete zum 2:0 (62.).

Als der kurz zuvor eingewechselte Altinsoy im Strafraum zu Fall gebracht wurde, entschied der gute Schiedsrichter Langemann nach Rücksprache mit seinem Assistenten Ok auf Strafstoß. Chris Stremel verwandelte sicher zum 3:0 (82.), lief anschließend auf die Tribüne zu Vater Stefan und Christof Spais, den beiden Ex-Trainern des TuS, die sich natürlich auch über den Sieg freuten. Kosakowski verpasste bei einem Überzahl-Konter den vierten Treffer. Die Bemühungen der Gäste blieben auch in der Nachspielzeit erfolglos. - von Michael Jeide

TuS: Habibi – Sachsenröder, Rattelsberger, Barrena (83. Hegemann), Papadopoulos, Lang, Glöckner, Kosakowski (87. Semo), Stremel, Catalano, Guerrieri (80. Altinsoy)

1. FC II: Hoffmann – Prabucki, Ta. Meyer, Tr. Meyer, Aslan, Xhaferi, Daub (46. Pahl), Brühl, Bayer, Heupel (46. Ruiz-Caravaco), Rohn

Schiedsrichter: Langemann (Rothemühle)

Tore: 1:0 (35.) Guerrieri, 2:0 (62.) Barrena, 3:0 (82./FÉ) Stremel

Bes. Vorkommnis: gelb-rote Karte für Glöckner (TuS/90.), wiederholtes Foulspiel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare