Glörfeld peilt mit FC Altena 69 den Aufstieg an

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Die zweite Amtszeit von Mirco Glörfeld beim C-Ligisten FC Altena 69 soll eine langfristige sein. „Ziel ist es, mittelfristig in die B-Liga aufzusteigen“, sagt der Übungsleiter aus Werdohl.

Altena - Nach rund zweieinhalbjähriger Tätigkeit beim A-Kreisligisten LTV 61 warf Mirco Glörfeld Mitte März die Brocken entnervt hin. Einer der Gründe: der Doppeleinsatz der Fußballer auch beim Futsal. Vier Monate später kehrt der Übungsleiter aus Werdohl nun auf die heimische Fußballbühne zurück.

Der Vorhang fällt zwei Klassen tiefer und bei jenem Verein, für den Glörfeld bereits sechs Jahre als Spieler und Trainer im Einsatz war: dem FC Altena 69.

„Der FC 69 ist mein Verein. Ich hatte dort jeweils drei gute Jahre als Spieler und Coach. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin wieder voll motiviert“, sagt der 34-Jährige, der die Kicker des C-Ligisten am 14. Juli auf dem Sportplatz Lindscheid zur ersten Einheit bitten wird.

Die zweite Amtszeit von Mirco Glörfeld bei den 69ern soll eine langfristige sein. „Ziel ist es, mittelfristig in die B-Liga aufzusteigen. In der ersten Saison ist der Aufstieg aber noch kein Thema“, betont der Werdohler, für den der personell aufgerüstete TuS Versetal als Topfavorit gilt. Auch die zweite Mannschaft seines Ex-Vereins LTV 61 hat er auf dem Zettel. Er wird wissen, warum.

Verstärkungen wird es aber auch beim FC Altena 69 geben. Jirka Wille, der vor der Saison 2014/15 zum TuS Neuenrade gewechselt war und dort verletzungsbedingt nicht zum Zuge kam, kehrt zu den Dahlern zurück. Außerdem lockte Glörfeld mit Marco Wendland und Marius Kluin zwei weitere ehemalige Neuenrader zum C-Ligisten.

Und von Polonia Lüdenscheid schließt sich Verteidiger Mike Orlean dem FC Altena 69 an. Darüber hinaus vertraut Mirco Glörfeld den Akteuren, die schon in der vergangenen Saison für den C-Ligisten unter Jörg Jansen gekickt haben.

„Wir werden die ersten zwei, drei Wochen zusammen trainieren und dann die Spieler in zwei Mannschaften aufteilen. Es macht keinen Sinn, mit 30 Mann zu trainieren“, betont der Werdohler, der zudem das Spielsystem grundlegend verändern und variabler gestalten möchte. „Wir werden auf jeden Fall mit Viererkette und nicht mehr mit Libero spielen“, so Glörfeld.

Als Co-Trainer wird er von Lukas Krämer unterstützt. In der Vorbereitung auf die neue Serie gelte es in erster Linie, konditionelle Defizite aufzuarbeiten. Erst dann will Glörfeld seiner neuen Truppe in den Einheiten und den vereinbarten Testspielen – unter anderem gegen den SSV Küntrop – den spielerischen Feinschliff verpassen.

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