Fußball-Bezirksliga 6

Bei RWL stehen Zeichen auf Sieg

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Erwartet mit den Rot-Weißen im Traditionsduell den SSV Hagen: Youngster Ali Ozan.

Lüdenscheid – Die Zeichen stehen ohne wenn und aber auf Sieg: Nach zwei (unnötigen) Unentschieden zum Saisonauftakt nimmt der Druck auf den ambitionierten Bezirksligisten Rot-Weiß Lüdenscheid schon zum zweiten Heimspiel (Sonntag, 15 Uhr, Nattenberg-Kunstrasen) gegen Landesliga-Absteiger SSV Hagen gewaltig zu: Will RWL nicht noch weiter an Boden verlieren, ist der Dreier unabdingbar.

„Ich bin sehr zuversichtlich“, sagt Trainer Martin Rost, „denn das Selbstvertrauen ist bei uns nach wie vor groß, weil wir beide Spiele hätten gewinnen können, am Sonntag sogar müssen“, vertraut er auf das spielerische Potenzial der Bergstädter. Und mit dem Absteiger aus Hagen kommt auch kein vermeintliches Spitzenteam in die Bergstadt: Der Traditionsklub hat zwar zwischen erstem und zweitem Spiel personell nachgelegt, aber noch keinen Zähler ergattert und beklagt mit Ayobi und Dimitrov zudem genau wie RWL (Brackmann, Finke) zwei gesperrte Akteure.

Trotz dieser Ausfälle und angesichts der Tatsache, dass sich zu Mark Linneboden mit Leonardo Viggiani ein zweiter Urlauber gesellt, steht RWL personell wieder besser als in der Vorwoche da. Mit Gürkan Besirlioglu, Lars Scheerer, Raphael Schwarzer und Marcel Schönrath kann Rost, der auch im Training mit dem Team wieder auf den generalüberholten Kunstrasen („Der fühlt sich jetzt wieder wesentlich weicher an.“) zurückgekehrt ist, ist ein Urlauberquartett nämlich wieder am Ball. Und selbst ein Einsatz des am Sonntag mit acht Stichen an der Oberlippe genähten Kapitäns Richard Dissing ist nicht völlig ausgeschlossen.

„Richard will unbedingt spielen, aber wir gehen natürlich kein Risiko ein“, ist Rost noch etwas vorsichtig und erwägt, wegen der nicht üppig besetzten Offensive ohne den ohnehin kaum zu ersetzenden Lukas Finke eine Anleihe bei der Reserve zu nehmen. Younes Zaim hat deshalb in dieser Woche zweimal mit dem Bezirksligateam trainiert.

„Nach Möglichkeit auf nicht allzu vielen Positionen umzubauen“, ist das Motto des Trainers, der den Rückkehrern natürlich keine Startelfgarantien geben kann, aber doch auf den einen oder anderen wird zurückgreifen müssen. Nach einer kompletten Trainingswoche dürfte zumindest Routinier Lars Scheerer als echter Leitwolf auf dem Feld, der gerade beim 2:2 in Kalthof in der Schlussphase vermisst worden war, auch schon zum Anpfiff wieder in der ersten Elf stehen.

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