Eishockey, DEL

Weihnachtsspiel gegen die DEG: Die Roosters brauchen eine Siegesserie

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Die Roosters erwarten am 2. Weihnachtstag die DEG.

Iserlohn – Nur ein Sieg aus den vergangenen acht Spielen, lediglich 26 Punkte und 58 Tore aus 30 Saisonspielen, Tabellenvorletzter mit schon 16 Zählern Rückstand auf die Nürnberg Ice Tigers, die als Zehnter momentan auf dem letzten Pre-Playoff-Platz liegen – die sportliche Situation bei den Iserlohn Roosters bleibt auch an Weihnachten eine höchst unerfreuliche.

Abgesehen von der klaren Niederlage am Sonntag in Wolfsburg, als die Sauerländer mit 1:4 deutlich den Kürzen gezogen haben, endeten alle anderen Pleiten mit nur einem Tor Unterschied – das aber änderte nichts daran, dass die Sauerländer ohne Zählbares dastanden. 

„Wir brauchen endlich mal eine Serie“, sagt Jason O'Leary. Natürlich hat der Chefcoach recht, allein gelungen ist das den Waldstädtern in dieser Saison noch nicht. Dass es gelingen kann, auch zum jetzigen Saisonzeitpunkt noch die Playoffs zu erreichen, hat Jari Pasanen in seinem ersten Jahr als Roosters-Coach unter Beweis gestellt. Damals gewann man am 26. Dezember in Mannheim ein Spiel, in das man als krasser Außenseiter gestartet war, schaffte am Ende nicht nur einen Playoff-Platz, sondern sogar den Sprung ins Viertelfinale, weil man in den Pre-Playoffs den EHC Red Bull München in drei Spielen besiegte. 

Damals wie heute hatten die Sauerländer eine Mannschaft mit viel Charakter in der Kabine, allerdings fehlt dieser Tage die Offensivleistung. Damit kämpft übrigens auch die Düsseldorfer EG, die am Donnerstag ab 19 Uhr in der Eissporthalle am Seilersee gastiert. Das Team von Harold Kreis verlor am Sonntag trotz starker Leistung und 2:0-Führung noch 2:3 gegen München, weil man aus der Vielzahl der Chancen einfach zu wenig Ertrag generiert. 

Hinzu kommt, dass die DEG mit großen Personalproblemen kämpft. Nachdem schon am Sonntag nur sechs Verteidiger einsatzbereit waren, fallen jetzt auch noch Johannes Huß und Alexander Urbom mit Muskelfaserrissen aus. Personell werden möglicherweise auch die Roosters auf noch einen weiteren Spieler verzichten müssen. Ryan O'Connor, bis dato stärkster Verteidiger, schied im Match in Wolfsburg aus, musste sich medizinisch behandeln lassen. Eine genaue Diagnose gibt es noch nicht.

Weihnachtswünsche von Dieter Orendorz

Ob Weihnachten Wunden heilt, bleibt abzuwarten, ob die Roosters Erfolg unter dem Baum finden – und das Glück, dass es einfach braucht, ebenfalls. Fakt ist: Am Montag und Dienstag hatte die Mannschaft frei, bevor man sich am Mittwoch um die Mittagszeit zum ersten Training und damit zum Beginn der Vorbereitung gegen Düsseldorf traf. 

Viele Jungs waren schon direkt aus Wolfsburg in Richtung Heimat aufgebrochen. Dazu zählt Jens Baxmann (nach Berlin), Jason O'Leary genießt die Weihnachtstage mit seinen Jungs, bei O'Connor ist die Familie aus Nordamerika angereist. So fiel der Seilersee für rund 60 Stunden in die alljährliche Weihnachtsstarre. „Es ist eine kurze, aber schöne Zeit mit unseren Familien und Freunden. Allen Fans wünschen wir ein frohes Fest im Kreise ihrer Lieben“, so Verteidiger Dieter Orendorz.

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