Eishockey

Roosters gehen zuversichtlich ins Kellerduell gegen Schwenningen

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Die Roosters um Keeper Andy Jenike erwarten Schwenningen zum Kellerduell.

Iserlohn – Es ist das Kellerduell am 38. Spieltag in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL): Als Tabellenvorletzter empfangen die Iserlohn Roosters (36 Punkte) am Freitagabend ab 19.30 Uhr in der Eissporthalle am Seilersee das Schlusslicht Schwenninger Wild Wings.

Blickt man auf die jüngste Vergangenheit zurück, wird aber deutlich, dass sich beide Teams im Aufwärtstrend befinden: Die Sauerländer gewannen vier ihrer letzten fünf Spiele, holten in diesem Zeitraum zehn von 15 möglichen Punkten. Ähnlich das Bild bei den Schwarzwäldern: In den vergangenen sieben Partien sprangen fünf Erfolge heraus, unter anderem in Düsseldorf und zu Hause gegen Mannheim und München. 

Dennoch gilt: Die Blau-Weißen wollen ihre Serie verteidigen, die Momente, die ihnen zuletzt Selbstvertrauen und Auftrieb beschert haben. „Natürlich spürt man das in der Kabine. Es wird einen Hauch selbstverständlicher, Tore zu schießen. Das schafft Selbstverstrauen“, sagt Torhüter Andy Jenike. „Wir werden Schwenningen keinesfalls unterschätzen. Sie stehen deutlich besser in der Defensive, sind aggressiver im Forchecking als bei unserem letzten Aufeinandertreffen“, fügt Cheftrainer Jason O´Leary hinzu. 

Das hat insbesondere mit Niklas Sundblad, dem neuen Coach zu tun, der die Wild Wings mit sehr viel Gefühl in eine deutlich stabilere Richtung geführt hat. Ohnehin gelten die Baden-Württemberger nicht unbedingt als Lieblingsgegner der Sauerländer. Nur zwei der letzten sechs Heimspiele am Seilersee haben die Roosters für sich entschieden, in dieser Saison deutlich mit 1:4 verloren. 

Hoffen auf Einsatz von Alex Grenier

„Wir werden sehr konzentriert unser bestes Eishockey abrufen müssen, egal, ob da ein Tabellenletzter kommt oder nicht. Wir sind ihnen nur zwei Punkte voraus und das ist in dieser Liga nichts“, ergänzt O´Leary. Mut macht dennoch, dass seine Mannschaft, auch ohne komplett zu sein, zuletzt gute Ergebnisse abgeliefert hat. Marko Friedrich, Daine Todd und Mike Hoeffel werden auch am Freitag im Heimspiel fehlen, Hoffnung haben die Mannschaftsärzte bei Alex Grenier. Wer am Abend im Tor stehen wird, ist noch offen. 

O´Leary hat entweder noch keine Entscheidung getroffen oder sie noch nicht bekanntgegeben. Für Jenike spricht, dass er in den letzten Spielen einen guten Job gemacht hat, für Peters, dass er mal wieder ein Spiel bekommen müsste, um sein Timing nicht zu verlieren. Jenike übrigens dürfte auch in der kommenden Saison am Seilersee spielen. Das gab der Goalie bereits in einem Interview mit der Website „Eishockeymagzin.de“ bekannt. Am Sonntag dann geht es für die Roosters zum Tabellenführer Red Bull München (19 Uhr). Der hat – auch aufgrund großer personeller Probleme – von seinen letzten vier Spielen allerdings drei verloren. Eine Überraschung ist also nicht augeschlossen.

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