Einzug ins Playoff-Viertelfinale perfekt

Iserlohn Roosters drehen 0:3-Rückstand gegen Eisbären Berlin 

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Comebacker-Qualitäten bewiesen Nicholas Petersen und die Roosters gegen die Eisbären Berlin.

Iserlohn - Im Spitzenspiel gegen die Eisbären Berlin bewiesen die Iserlohn Roosters am Freitagabend : Sie machten einen 0:3-Rückstand wett, triumphierten am Ende im Penaltyschießen und machten den Einzug ins Play-Off-Viertelfinale endgültig perfekt.

Taktisch, defensiv, minimalistisch – so beschrieb Co-Trainer Jamie Bartman vor dem Match seine Erwartungen an das DEL-Topspiel, und genauso kam es. Beide Teams konzentrierten sich vor allem auf die Defensivbewegung, versuchten ihre Defensivzone abzuschotten. Letztlich lautete das Chancenverhältnis nach 20 Minuten 3:2 für den IEC, in Führung lagen aber die Eisbären.

Zieglers Treffer aus der 16. Spielminute fiel in eine Phase, in der die Roosters Probleme hatten, sich ins Drittel der Eisbären hineinzuarbeiten. Dazwischen und danach folgten Möglichkeiten der Sauerländer durch Caporusso, Jaspers und Macek, die indes nichts einbrachten.

Die Highlights der Partie im Video bei laola1.tv

Abschnitt zwei begann mit Iserlohner Ernüchterung. Grund waren zwei schnelle Gegentreffer der Berliner. Noebels (22.) und erneut Ziegler (23.) schlugen eiskalt zu, und nach vier Berliner Gelegenheiten und 147 Sekunden im zweiten Drittel hieß es 0:3. 

Der Rückstand zwang Jari Pasanen zur Auszeit und zum Torhüterwechsel. Pickard kam für Lange, um dabei zu helfen, die Mannschaft wachzurütteln. Das gelang: Nun standen die Waldstädter wieder sicherer und erarbeiten sich Möglichkeiten, schafften es zunächst aber nicht, die Gäste zu Fehlern zu zwingen. 

Erst in der 39. Minute brachte Conolly in Überzahl die Scheibe über die Linie. Gleich im nächsten Angriffszug stoppte Machacek einen Angriff Maceks mit einem Haken – Penalty. Der Youngster behielt die Nerven, traf abgeklärt oben rechts – nur noch 2:3, durch zwei Tore binnen 35 Sekunden waren die Iserlohner wieder im Spiel.

Das blieb auch nach Wiederbeginn so. Zwar ließen die Gastgeber eine doppelte Überzahl ungenutzt, doch knapp zehn Minuten vor Drittelende gelang Sylvester vom Außenrand des linken Bullykreises dann doch der Ausgleich. Die Verlängerung blieb torlos, und im Penaltyschießen schließlich hatten die Roosters dann das bessere Ende für sich. Mike York war es vorbehalten, den entscheidenden Penalty zu verwandeln.

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