Eishockey, DEL

Nächste Enttäuschung in Schwenningen

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Auch in Schwenningen gab es eine Bauchlandung für die Roosters.

Schwenningen - Nach einem enttäuschenden Auftritt reisten die Iserlohn Roosters auch aus Schwenningen ohne Punkte und mit einer 3:5 (1:1, 1:2, 1:2)-Niederlage im Gepäck in die Heimat zurück. Für die Wild Wings war es der erste Sieg nach regulärer Spielzeit in dieser Saison, für Iserlohn die sechste Auswärtsniederlage.

Seine Premiere im Tor feierte der am Freitag erst verpflichtete Niko Hovinen. Er wurde gleich kalt erwischt. Die erste Chance der Schwenninger landete im Netz der Roosters. Im dritten Anlauf war es Korhonen, der zum 1:0 traf (4.). Den Roosters-Goalie traf dabei aber keine Schuld. 

Seine Vorderleute verschliefen die Anfangsphase komplett, aber da auch der Tabellenletzte nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte, entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel. Immerhin waren dann auch die Iserlohner mit ihrer ersten Möglichkeit erfolgreich – Clarke traf zum 1:1 (8.). 

Im Mittelabschnitt ging es spektakulär los. Keine Minute war gespielt, da durften die Iserlohner erneut jubeln. Matsumoto sprang der Puck direkt auf den Schläger, und der nutzte die Gelegenheit zur Führung. Diese hielt aber nicht lange, denn im eigenen Drittel ließen die Verteidiger Höflin aus den Augen, der verlud Hovinen und glich zum 2:2 aus (22.). Trotz der Tore blieb die Begegnung aber auf einem schwachen Niveau. 

Gerade offensiv bekamen beide Teams nicht viel zustande, wobei die Gastgeber sich weitaus mehr bemühten und folgerichtig dafür auch belohnt wurden: Bukarts schlenzte den Puck über Hovinens Fanghand in den Winkel zur erneuten Führung der Wild Wings. Das Spiel der Männer von Rob Daum musste sich im Schlussabschnitt deutlich verbessern, wollten sie noch einmal ins Spiel zurückkommen. Hoffnung keimte auf, als in Überzahl die Roosters ihr Powerplay aufzogen, Yeo einfach mal von der blauen Linie abzog und die Scheibe ins Tor trudelte. Jetzt übernahmen die Gäste das Spielgeschehen und tauchten immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. 

All das blieb brotlos, und so kam es, wie es kommen musste: Drei Minuten vor dem Ende bekamen die Roosters den Puck nicht aus der Gefahrenzone, Kurth traf aus spitzem Winkel zum 4:3. Die Roosters machten daraufhin auf, und Bartalis mit einem Konter zum 5:3 für Schwenningen alles klar.

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