Hattrick durch Brooks Macek beim Test in Duisburg

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„Wir haben unser Spiel gespielt!“: Trainer Doug Mason war zufrieden.

DUISBURG -  Beim Kooperationspartner EV Duisburg haben die Iserlohn Roosters am Freitagabend verdient ihren zweiten Testspielerfolg der Vorbereitungszeit eingefahren. Nach 60 Minuten gewannen die Sauerländer 8:1. Will man den Erfolg gegen den Oberligisten sportlich einordnen, helfen die bisherigen EVD-Ergebnisse gegen die Iserlohner Konkurrenz: Köln gewann 11:1, die DEG 4:1 und Krefeld nur knapp 2:1 nach Penaltyschießen.

Partien von DEL-Clubs gegen Oberligisten neigen zur Langeweile. Entweder weil sich die Profis weigern, motiviertes Eishockey zu spielen. Oder weil Dominanz zur Eintönigkeit führen kann. Die Roosters in Duisburg waren engagiert und in den ersten 20 Minuten drückend überlegen. Schon nach 200 Sekunden hatte das Team vom Seilersee drei hundertprozentige Gelegenheiten auf dem Konto, lief temporeich den Gegner in Grund und Boden. Nach sechs Minuten führten die Gäste, begleitet von 100 Fans aus dem Sauerland, 2:0. Mulock bei doppelter Überzahl (5.) und Hommel (7.) hatten getroffen. Ganze neun Minuten brauchte der EV Duisburg zur ersten Gelegenheit, zwei weitere sammelte das Team von Trainer Franz Fritzmeier, einem Ex-Rooster, bis zum Drittelende. Dazwischen agierten die Blau-Weißen nach Belieben, verpassten es aber den Vorsprung deutlich auszubauen.

Der Zockerei der Schlussminuten des ersten Drittels schob Cheftrainer Mason in der Drittelpause einen Riegel vor. Aus der Kabine kommend, zogen die Iserlohner ihr Spiel und ihr Tempo durch, trafen im Mitteldrittel viermal und führten standesgemäß. Drei der vier Treffer verbuchte Neuzugang Brooks Macek – ein lupenreiner Hattrick. Den Schlusspunkt setzte Frosch zum 6:0.

Yorks gute Einzelaktion sorgte zum Auftakt des Schlussabschnitt für das 7:0 (46.), Sertich traf knapp vier Minuten vor Schluss zum 8:1-Endstand. Duisburgs Ehrentreffer durch Paul nach einem schönen Alleingang war von Mathias Lange im Tor der Roosters nicht zu halten. Insgesamt zeigten die Sauerländer eine gute Partie und erfüllten den Wunsch von Cheftrainer Mason: „Wir haben unser Spiel gespielt!“

Mirko Heintz

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