Eishockey, DEL

Schwere Zeiten für die Roosters

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Die Roosters verloren auch das letzte Heimspiel des Jahres gegen Krefeld.

Iserlohn - Auch im letzten Spiel des Jahres gelang den Iserlohn Roosters die Trendwende nicht. Im Duell um Platz zehn verloren die Roosters das Westderby gegen die Krefeld Pinguine 2:3 nach Verlängerung und gehen nun auch im neuen Jahr schweren Zeiten entgegen.

In der Anfangsphase tasteten sich beide Teams ab. Offensivszenen waren in den ersten Minuten dadurch eher Mangelware. Allerdings nutzten die Iserlohner gleich ihre erste Überzahl zur Führung. Daine Todd zog aus dem Rückraum ab und traf (5.). 

Auch in der Folge blieben die Hausherren spielbestimmend. Es dauerte bis zur zehnten Minute, ehe die Gäste erstmals gefährlich vor das Gehäuse von Niko Hovinen kamen. Zunächst traf Berglund aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten, ehe er es nur Sekunden später besser machte. Erneut stand der Stürmer am zweiten Pfosten frei und hielt die Kelle zum Ausgleich in den präzisen Pass von Miller. Dieser Gegentreffer verunsicherte die Roosters merklich. Krefeld hatte nun Räume, weil in der Defensive der Sauerländer die Zuordnung nicht mehr stimmte. Diese wurden von den Pinguinen aber nicht genutzt, obwohl das 3:1 in der Luft lag. 

Druckvoll begann zunächst der Mittelabschnitt, in dem nach wenigen Sekunden Pietta und Costello die Chance nicht nutzten, Krefeld in Führung zu bringen. Auf der anderen Seite wurde Weidner beim Alleingang kurz vor dem Abschluss gestört. Die Begegnung blieb ausgeglichen, auch wenn Iserlohn die größeren Möglichkeiten besaß. Matsumoto scheiterte an Pätzold (24.), Friedrichs' Alleingang stoppte der Keeper mit dem Schoner (27.). 

Glück hatten die Hausherren, als Hovinen bei einer Abwehr die Kufe verlor und sich nicht mehr ins Tor zurückbewegen konnte. Ellerby rettete für ihn in höchster Not (32.). Kurz darauf war es dann aber doch passiert: In Überzahl zog Hanson aus dem Bullykreis ab und traf in der kurzen Ecke in den Winkel zum 2:1 für die Pinguine (34.). Jetzt äußersten die Fans ihren Unmut. Mit „Wir haben die Schnauze voll „ und „… wieder keine Play-offs, Iserlohn“ machte die Iserlohner Anhängerschaft ihren Ärger der vergangenen Wochen Luft. 

Im Schlussabschnitt versuchten die Sauerländer noch einmal, sich in das Spiel zurück zu kämpfen, doch auch in Überzahl fehlte es an Kreativität und Präzision. Als alles auf eine erneute Heimniederlage hinauslief, gelang den Hausherren doch noch der Ausgleich. Nach einer schönen Einzelaktion löffelte Trupp den Puck aus spitzem Winkel in die kurze Ecke unter die Latte (55.). 

Die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen. Dort besaß zunächst Camara im Fallen die Chance zum Siegtreffer, aber der Puck landete auf der anderen Seite im Tor: Bruggisser verlud seinen Gegenspieler und behielt dann im Abschluss die Nerven. 

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