Eishockey

2831 Zuschauer sehen am Seilersee eine verpatzte Generalprobe der Roosters

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Bei der Generalprobe für den Saisonstart ging es zum Teil schon hoch her am Seilersee.

Iserlohn – Generalprobe verpatzt. Im letzten Vorbereitungsspiel vor dem DEL-Start verloren die Iserlohn Roosters vor 2831 Zuschauern am Seilersee verdient gegen die Grizzlys Wolfsburg 1:5 (0:2, 1:1, 0:2).

Durch den Test wurde noch einmal klar, dass die Gäste bereits einen guten Schritt weiter sind als die Sauerländer, dass auf Trainer Jason O’Leary in den kommenden Wochen noch jede Menge Arbeit zukommt. Die Grizzlys gaben von Beginn an den Ton an, waren sowohl läuferisch als auch geistig schneller als die Roosters unterwegs und gingen nach nicht mal acht Minuten durch einen Doppelpack verdient mit 2:0 in Führung (Rech, Machacek).

Im ersten Durchgang gab es in der Offensive für die Sauerländer nur drei nennenswerte Möglichkeiten, doch Petan, Clarke und auch Weiß scheiterten am Ex-Rooster Chet Pickard im Tor der Gäste. Hellwach kamen die Hausherren aus der Drittelpause. Bobby Raymond nahm nach einem Bullygewinn an der blauen Linie die Scheibe auf und hämmerte sie trocken ins Netz – der Anschlusstreffer (21.). 

Doch die Freude beim blau-weißen Anhang hielt nicht lange. Erneut durch einen schnellen Konter tauchte Fauser frei vor Peters auf und ließ dem Goalie beim 3:1 keine Chance. Nach gut einer halben Stunde kam der geplante Wechsel im Roosterstor. Anthony Peters machte nach einer soliden Leistung Platz für Andreas Jenike. Dies änderte jedoch nichts daran, dass Wolfsburg agierte und die Roosters zumeist nur reagierten. 

Der 1:3-Rückstand hielt bis zur zweiten Drittelpause, auch weil Johansen nur den Pfosten traf (34.) und Jenike stark gegen den frei auf ihn zulaufenden Höhenleitner hielt. Im Schlussabschnitt diktierten weiter die Gäste das Spielgeschehen. Iserlohn leistete sich zu viele Fehler im Spielaufbau. Einen davon nutzte nach 89 Sekunden Sislo zum 4:1 für die Grizzlys. 

In der Offensive taten sich die Hausherren nun schwer, sich Torchancen zu erarbeiten. Wolfsburg wirkte spielfreudiger und passsicherer in ihren Aktionen. Die Folge war der Treffer zum 5:1-Endstand für Wolfsburg durch Olimb in Unterzahl (48.). 

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