Entscheidung im Penaltyschießen

Die Roosters verlieren in Straubing

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Musste mit den Roosters in Straubing über die volle Distanz, erfolglos: Ryan Button.

Straubing - 29 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit retteten sich die Iserlohn Roosters in Straubing in die Verlängerung, lagen 3:4 hinten, als Macek das Team nach einem soliden Auswärtsmatch erlöste. Straubing investierte viel, sicherte sich später den nicht unverdienten Zusatzpunkt im Penaltyschießen. Marko Friedrich schied im letzten Abschnitt mit einer Verletzung aus, eine Diagnose gibt es noch nicht.

Wer einen leichten Job erwartet hätte, hat die letzten Jahre Straubing gegen Iserlohn am Pulverturm verpasst. Die Niederbayern ärgerten das Team vom Seilersee von der ersten Spielminute im Spielaufbau, versuchten zu ruinieren statt zu kombinieren und schickten ihre schnellen Stürmer zu regelmäßigen Kontern vor den Kasten von Chet Pickard. Der hielt genauso wie die Defensive aber stand. Eine Überzahl sorgte für die nicht unverdiente Roosters-Führung durch Jaspers (16.).

Diese Führung aber hatte nur für 132 Sekunden Bestand. Die Waldstädter in doppelter Unterzahl auf dem Eis, weil Côté das Tor verschoben hat und Teubert wegen Beinstellens draußen saß, ließen Down zum Schuss kommen, der die Scheibe unhaltbar unter die Latte hämmerte. Der Start des Mittelabschnitts gehörte den Gästen, die sich mit Caporussos 2:1 selbst belohnten (24.). Ein Straubinger Zwischenspurt inklusive eines Schönberger-Schusses von der rechten Bandenseite sorgten für den erneuten Ausgleich (30.).

Immer, wenn die Sauerländer aggressiv vorcheckten und verteidigten, hatten sie das Match im Griff. Eine solch gute Phase erarbeitete sich das Pasanen-Team in der 34. Minute. Nach nicht genutztem Ross-Alleingang wuchs der Druck auf den Kasten von Climie, der einen Raymond-Schuss nicht festhalten kann, Rebound – Tor. Caporusso ließ seine Jungs zum zweiten Mal jubeln. Ein Straubinger Powerplay-Tor nach Madaiskys Schuss ins lange Eck sorgte aber 98 Sekunden vor Ende wieder für den Ausgleich.

Nach ausgeglichenem Start kassierten die Iserlohner nach 5:12 Minuten die erste Strafe des Schlussabschnitts. Button musste wegen Behinderung raus. Diese Momente überstand der IEC, bekam im nächsten Wechsel die Scheibe aber nicht aus der eigenen Zone und kassierte den ersten Rückstand des Abends durch Zalewski (48.).

Kein Roosters-Tor im Penaltyschießen

Pasanen nahm sofort seine Auszeit, versuchte sein Team noch einmal einzuschwören. Mit Erfolg. Kampfgeist und zwei erzwungene Straubinger Strafen eröffneten den Sauerländer noch einmal die Chance im doppelten Powerplay zum Ausgleich zu kommen. Und Macek fand die Lücke – 29 Sekunden vor dem Ende. Verlängerung. Doch da nutzten die Roosters ihre Chancen nicht. Ein schlechtes Omen fürs Penaltyschießen, in dem Blaine Down als einziger traf, Hamill, Dupont und York für den Gast scheiterten.

Tigers: Climie – Osterloh, Yeo; Dotzler, Edwards; Madaisky, Urban; Jobke – Brandl, Schönberger, Röthke; Zaleswski, Hedden, Connolly; Höfflin, Down, James; Loibl, Hinterstocker, O´Connor
Roosters: Pickard – Shevyrin, Raymond; Button, Teubert; Orendorz, Sylvester; Côté, Lavallée – Jaspers, Caporusso, Macek; York, Friedrich, Blank; Hamill, Dupont, Petersen; Ross, Bassen
Schiedsrichter: Rohatsch (Kempten), Steinecke (Erfurt)
Tore:  0:1 (15:03) Jaspers (Petersen, Caporusso/5:4), 1:1 (17:15) Down (5:4), 1:2 (23:35) Caporusso (Macek, Jaspers/5:4), 2:2 (29:28) Schönberger (Röthke, Osterloh), 2:3 (33:11) Caporusso (Raymond, Shevyrin), 3:3 (38:22) Madaisky (Brandl, Connolly/5:4), 4:3 (47:39) Zalewski (Madaisky), 4:4 (59:31) Macek (Jaspers, Caporusso/6:3); 5:4 (65:00) Down (PS)
PS:  Hamill (an TW), Down (1:0), Dupont (verschießt), Hinterstocker (an TW), York (an TW)
Strafminuten:  Tigers 12; Roosters 14
Zuschauer: 4585

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