Ordentliche Leistung, aber mangelhafter Abschluss

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Die Iserlohn Roosters zeigten im letzten Heimtest der Vorbereitung gegen Wolfsburg eigentlich eine sehr ordentliche Leistung – nur im Abschluss haperte es am Freitagabend gewaltig.

Iserlohn - Nach der Köln-Niederlage mussten sich die Iserlohn Roosters auch am Freitagabend im letzten Heimtest gegen die Grizzly Adams aus Wolfsburg geschlagen geben. Ohne den erkrankten Jeff Giuliano zeigte die Mannschaft erneut hervorragende Ansätze, riskierte im durchwachsenen Schlussdrittel allerdings zu viel und musste sich am Ende – zu hoch – 2:4 geschlagen geben.

Von Mirko Heintz

Zeiten, in denen die Niedersachsen den Roosters läuferisch überlegen waren, sind Vergangenheit. Das stellte das Auftaktdrittel unter Beweis. Von der ersten Minute an entwickelten die Sauerländer in der Offensive herausragende Gelegenheiten. Raedeke, Macek und Petersen ließen die Grizzly Adams in den ersten zehn Minuten dreimal schlecht aussehen, scheiterten aber am starken Wolfsburger Goalie Vogl. Die Gäste selbst machten erst später im Drittel auf sich aufmerksam, erarbeiteten sich ab der elften Minute mehr Spielanteile, scheiterten aber mit ihrer besten Chance in Überzahl an Mathias Lange (12.). Weil anschließend erneut das Pasanen-Team die bessere Mannschaft war, gingen die ersten 20 Minuten klar an den IEC. Dass keine Tore fielen, überrascht dennoch, denn insbesondere in der Defensive offenbarten beide Mannschaften anhaltend Schwächen.

Im Mittelabschnitt zeigten insbesondere die Roosters eine deutliche Steigerung in ihrer Verteidigungsarbeit. Pasanen hatte taktische Umstellungen vorgenommen, die seinem Team echte Stabilität verschafften. Zwar hatten die Wolfsburger, die durch Dzieduszycki das Torgestänge trafen, die erste Chance im zweiten Drittel (24.). Neun Minuten später aber trafen die Gastgeber verdient zum 1:0 durch Macek (33.). Dass die Grizzly Adams in der 37. Minute ausglichen, war einem Wolfsburger Überzahlspiel geschuldet, dass die Blau-Weißen über weite Strecken zwar im Griff hatten, dann aber nutzte Dzieduszycki doch einen Abpraller.

Auch ins letzte Drittel starteten die Sauerländer als bessere Mannschaft, verpassten aber einmal mehr, ihre Gelegenheiten auch in Tore umzumünzen. Die Niedersachsen machten es besser, nutzen 9:58 Minuten vor dem Ende einen Milley-Schuss zur 2:1-Führung. Die Roosters mühten sich, zum Ausgleich zu kommen, riskierten aber zu viel. Duponts Fehlpass nutze Mulock zum 1:3. Furchners Reboundtreffer in Überzahl und Petersens Schuss setzten die setzten die Schlusspunkte.

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