Bartman redet weiterhin von den Playoffs

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Die Iserlohn Roosters treffen am Freitagabend auf die Wild Wings aus Schwenningen.

Iserlohn - Eine richtig gute Nachricht gibt es in dieser Trainingswoche bei den Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga. Stürmer Michael Clarke wird mit großer Wahrscheinlichkeit doch noch in dieser Saison aufs Eis zurückkehren. Das hat Cheftrainer Jamie Bartman, der am Dienstag seinen Abschied zum Saisonende verkündete, jetzt bestätigt.

Clarke habe in dieser Woche die ersten Schritte auf dem Eis gemacht und könnte nach der Pause in der Liga doch noch einmal in dieser Spielzeit für die Sauerländer auflaufen. Das, so macht es Bartman deutlich, wäre gut für die Roosters und den Spieler selbst. Bekanntlich haben die Waldstädter eine Option im Vertrag, die sie ziehen könnten. Wann Clarke genau einsatzbereit sein wird, das ist noch offen. Es könnte aber schon unmittelbar nach der Pause, die nach dem Wochenende beginnt, gelingen.

Ebenfalls positiv: Vor dem Wochenende mit den Spielen daheim gegen Schwenningen (Freitag, 19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) und in Bremerhaven am Sonntag (16.30 Uhr) müssen die Roosters wohl nur auf einen weiteren Spieler verzichten. Mathias Lange hat sich den Virus geholt, der ohnehin im Team der Roosters grassiert und den am vergangenen Wochenende Dieter Orendorz erwischt hatte – und in der Woche auch Louie Caporusso. Beide sind gegen die Wild Wings allerdings einsatzfähig. Im Tor plant Bartman deshalb mit Sebastian Dahm und einem der Youngsters. Niko Hovinen bekommt zunächst einen Platz auf der Tribüne.

Trotz 14 Punkte Rückstand auf Rang zehn bei zehn noch ausstehenden Partien redet Bartman weiterhin von den Playoffs. „Wir werden so lange darum kämpfen, bis es theoretisch nicht mehr geht“, sagt der Coach. Natürlich kann man die grundsätzliche Idee hinter dieser Aussage nachvollziehen, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, in den verbleibenden Spielen fünf Partien mehr zu gewinnen als Nürnberg, den aktuell Zehnten, doch sehr gering. Deshalb darf die Frage erlaubt sein, ob es nicht mindestens genauso wichtig ist, dass die Sauerländer nicht Tabellenletzter werden. „Na klar bewegt uns das. So oder so brauchen wir Siege“, so Bartman weiter.

Der erste Erfolg soll am Freitag gegen die Schwarzwälder aus Villingen-Schwenningen eingefahren werden, eine Mannschaft, die nach einem denkbar schwachen Saisonstart und einem Trainerwechsel besser und besser in die Spielzeit hineingefunden hat. „Insbesondere zwischen den Pfosten mit Dustin Strahlmeier ist das Team überragend besetzt, sie schießen allerdings auch mehr Tore. Taktisch ist es ein Team, dass auch bewusst mal sehr abwartend spielt und auf die Fehler des Gegners wartet. Wir werden sicherlich sehr gefordert sein“, so Bartman.

Am Sonntag müssen die Sauerländer dann in Bremerhaven bei den spielstarken Fischtown Pinguins aufs Eis, die die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale perfekt machen wollen.

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