Auch Augsburg wird nicht zum Stolperstein

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Cody Sylvester (Bildmitte) und die Iserlohn Roosters besiegten auch die Augsburger Panther und zählen damit weiterhin zu den Top-Teams der DEL.

Iserlohn - Achter Sieg im zwölften Spiel: Auch die Augsburger Panther waren am Freitagabend kein Stolperstein für die Iserlohn Roosters. Die Gastgeber dominierten, siegten mit 7:5 (4:1, 2:1, 1:3) und zählen damit weiter zu den Top-Teams in der Deutschen Eishockey-Liga. Einmal mehr war es allerdings auch ein Spiel mit Konzentrationsschwächen, die der IEC endlich abstellen muss.

Das Auftaktdrittel hatte nur einen Schönheitsfehler: Augsburgs in Überzahl erzielten zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Macek hatte die Roosters nach 82 Sekunden in Führung gebracht, LeBlanc traf im Powerplay 42 Sekunden später zum Ausgleich. Anschließend blieb die Partie im Spiel „Fünf gegen Fünf“ ausgeglichen – bis zur achten Minute, denn dann kassierten die Gäste vier Hinausstellungen binnen drei Minuten. Vielleicht, weil Cheftrainer Jari Pasanen in dieser Woche das Überzahlspiel seiner Mannschaft kritisiert hatte, wirkten die Powerplay-Formationen besonders konzentriert, verbuchten zwei Treffer durch Macek und Caporusso zum 3:1. Den Schlusspunkt unter furiose 20 Minuten setzte abermals Macek mit seinem dritten Tor.

Die ersten Minuten nach der ersten Pause verliefen ausgeglichen, doch die Roosters schalteten nicht zurück, sondern kontrollierten mit guten Offensivaktionen Spiel und Gegner. Erstes Resultat: Maceks vierter Treffer an diesem Abend (26.). Anschließend kamen die Gäste zwar zum zwischenzeitlichen 2:5 durch Stamler, der von der blauen Linie traf (32.), aber Button stellte knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende per Schlagschuss den alten Abstand wieder her.

Im Schlussabschnitt kämpfte der IEC zu Beginn vor allem mit der eigenen Konzentration und leistete sich zu viele Strafminuten, so dass die Gäste durch Stamler erneut verkürzen konnten. Zwei weitere Strafzeiten für die Sauerländer bescherten diesen Dauerdruck der Panther, die die Iserlohner einige Minuten lang kaum aus dem eigenen Drittel herauskommen ließen.

Die letztliche Entscheidung fiel knapp acht Minuten vor dem Ende, als Friedrich im Powerplay den eingewechselten Augsburger Keeper Meisner überwand und zum 7:3 traf. Es war allerdings nicht der letzte Treffer an diesem torreichen Abend, denn die Gäste trafen auch noch zwei weitere Male. Insbesondere über diese beiden letzten Treffer durften sich die Sauerländer ein wenig ärgern, denn sie verspielten die Chance, auch etwas für die Torstatistik zu tun.

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