Aufrtitt in Lüdenscheid

Roosters an der Eisbahn: Resonanz in Grenzen

Bei den Spielchen auf der Eisfläche hatten nicht nur die Spieler, sondern auch die jungen Anhänger ihren Spaß.

LÜDENSCHEID - Regelmäßig zur Adventszeit statten die Eishockeyspieler der Iserlohn Roosters der Eisbahn in Lüdenscheid einen Besuch ab. In erster Linie, um im Südkreis Werbung in eigener Sache zu machen. Und das verfehlte seine Anziehungskraft auch nicht, war die Eisbahn bis dato in Vierer-, Fünferreihen dicht von Fans und interessierten Besuchern umsäumt.

Am Dienstagabend indes sah das ein wenig anders aus. Das Interesse sowohl an der Bahn als auch bei der anschließenden Autogrammstunde im Foyer des Rathauses hielt sich doch in Grenzen. Wo sich in den Vorjahren eine Menschenschlange bis auf den Rathausplatz gebildet hatte, um die begehrten Unterschriften der Profis zu bekommen, da fanden diesmal auf Anhieb alle Interessenten im Warmen einen Platz. Ob da auch das bislang sportlich schwache Abschneiden der Roosters (Vorletzter in der DEL) eine Rolle spielte?

Die, die gekommen waren, kamen dennoch auf ihre Kosten. Angeführt von Nationalstürmer Michael Wolf und Ex-NHL-Spieler Mike York waren die Waldstädter in voller Teamstärke angereist, schrieben geduldig Autogramme.

Zuvor hatte Radio MK-Eishockeyexperte Mirko Heintz in seiner gewohnt launigen Art die Moderation für das Programm auf dem Eis übernommen, wo sich die Roosters-Akteure Dieter Orendorz, Simon Fischhaber und Thomas Gödtel in drei „Spielchen“ mit Spielern der Sauerland Steel Bulls maßen. Ein spaßiges Duell, das der heimische Inline-Skaterhockeyverein mit 2:1 für sich entschied.

Iserlohn Roosters zu Gast auf dem Lüdenscheider Rathausplatz

Deren „Macher“ Norbert Krause gab auch einen kurzen Einblick in die Planung für die neue Saison. Die Herrenmannschaft soll einen weiteren Versuch unternehmen, in die 1. Bundesliga aufzusteigen, erstmals wird ein Jugendteam für den Spielbetrieb gemeldet, und natürlich hoffen die „Bullen“, ihre Heimspiele künftig nicht mehr in Iserlohn-Sümmern, sondern wie die Highlander auch im BGL austragen zu können.

Marc Kusche

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