Eishockey, DEL

Erster Dreier seit dem 9. Dezember

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Die Roosters kämpften Krefeld im Kellerduell nieder.

Iserlohn - Der Jubel hatte Playoff-Ausmaße, die Erleichterung war riesengroß. Mit einer hervorragenden kämpferischen Leistung sicherten sich die Iserlohn Roosters mit einem 7:3 (2:0, 3:2, 2:1) hoch verdient drei Punkte im Kellerduell gegen die Krefeld Pinguine.

Es war der erste „Dreier“ seit dem 9. Dezember – eben gegen Krefeld. Der Start ins Spiel war nicht von Nervosität, sondern von Konzentration geprägt. Vor großer Kulisse von 4400 Fans schaffte es das Pasanen-Team vom ersten Moment an, die richtigen Akzente zu setzen. Solide in der defensive, wuchs das Selbstvertrauen vorn.. Ein Scheibengewinn in der eigenen Zone leitete auch den Iserlohner Führungstreffer ein. Kahle brachte den Puck via Bande zu Chad Bassen, der durchstartete und Patrik Klein im Krefelder Tor keine Chance ließ (6.). 

Etwas mehr als zwei Minuten später hämmerte Larsson die Scheibe von der blauen Linie in Richtung KEV-Tor, über die Bande landete er bei Dziurzynski, der auf 2:0 erhöhte. Krefeld machte zwar Druck, schaffte es aber nicht die Scheibe gefährlich vor das Tor zu bringen. Die verdiente Führung beflügelte die Roosters auch zum Start des Mittelabschnitts. Per Konter scheiterte zwar zunächst Blank, dann machte es Bassen beim seinem zweiten Schuss via Pfosten ins Gehäuse besser (22.). Vielleicht in der Euphorie des dritten Tores genehmigten die Sauerländer den Pinguinen zu viel Raum und wurden bestraft. St-Pierre tankte sich ins Slot, traf zum 1:3 (23.). 

Die vom tollen Publikum nach vorn gepeitschten Roosters fanden aber schnell die richtige Antwort. 112 Sekunden nach dem Anschlusstreffer ließ Blank den Seilersee nach dem nächsten Konter jubeln (26.). Strafminuten gegen Larsson und Down brachten den KEV anschließend in eine 5:3-Überzahlsituation. Eine Chance, die Mancari sich nicht nehmen ließ und zum 2:4 traf (30.). 

Die anschließende 4:5-Unterzahl überstanden die Roosters ohne Gegentreffer und legten ihrerseits nach Downs Zuspiel durch Caporusso das 5:2 nach. Entschieden war das Match nach 20 Sekunden im Schlussdrittel. Da hatte ein verlorener Puck von Mike Little die Roosters in Scheibenbesitz gebracht, Caporusso schickte diesmal Down auf die Reise – 6:2. Kahle erhöhte knapp sieben Minuten vor dem Ende im Fallen auf 7:2, bevor Mieszkowski mit einem abgefälschten Schuss den 7:3-Endstand herstellte. Am Rande des Spiels kam es zu Ausschreitungen der Polizei mit Krefelder Fans, zwei Männer wurden in Gewahrsam genommen.

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