Eishockey

Roosters belohnen sich nicht

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Iserlohns Luigi Caporusso (rechts) und der Mannheimer Sinan Akdag im Laufduell – am Ende hatten die Adler aus dem Badischen die Nase vorn und gewannen am Seilersee mit 3:2.

Iserlohn - Wer seine Chancen gegen ein Top-Team nicht nutzt, der darf sich am Ende nicht wundern, nicht als Sieger vom Eis zu gehen. Die Iserlohn Roosters machten gegen die Adler Mannheim über weite Strecken ein konzentriertes, in der Defensive solides Match und arbeiteten hart, wurden aber auch aufgrund eigener Strafen nicht belohnt und unterlagen so am Ende mit 2:3 (1:1, 0:0, 1:2).

Die Roosters begann druckvoll, nahmen das Adler-Tor konstant unter Beschuss. Mannheim versuchte das Spiel der Blau-Weißen vor allem mit körperlichen Mitteln zu ersticken. Doch die Iserlohner ließen sich den Schneid nicht abkaufen und gingen nach sechs Minuten in Führung: Im Powerplay fälschte Smotherman unhaltbar ab.

Das Daum-Team blieb zunächst auch weiterhin die bessere Mannschaft, was sich jedoch nach dem glücklichen Ausgleich änderte, bei dem Huhtala Dahm die Scheibe durch die Schoner schob (11.). Anschließend kassierten die Gastgeber zwei Strafen hintereinander – Mannheim erhöhte den Druck und hatte bis Drittelende gleich mehrere hochkarätige Gelegenheiten.

Im Mittelabschnitt minderte das Daum-Team den Druck der Adler wieder, knüpfte vor allem in den ersten Minuten dort an, wo es eingangs begonnen hatte. Fischer traf mit einem abgefälschten Schlagschuss nur den Außenpfosten (27.), Trupps Alleingang hielt Endras bravourös (29.).

Die Adler aber blieben ein unangenehmer Gegner, setzten immer wieder gekonnt Akzente. Dahm und die solide Iserlohner Defensive aber verhinderten den Rückstand. Offensiv ließen die Blau-Weißen derweil nicht nur zwei Überzahlspiele ungenutzt verstreichen, sondern auch einen 3:1-Konter, den Florek mit einem schlechten Zuspiel zunichte machte.

Tore gab’s erst wieder im Schlussdrittel, in dem Mannheims Lehtivuori nach 129 Sekunden eine erneute Strafe kassierte. Doch anstatt in Führung zu gehen, kassierten die Roosters mit einem Shothander der Adler – Huhtala war zum Konter gestartet – den zweiten Gegentreffer des Abends (43.).

Nur vier Minuten später glich Fischer per Schlagschuss zum 2:2 aus, und die Partie legte noch einmal an Härte und Emotionen zu. Jeder Wechsel war nun hart umkämpft, doch den entscheidenden Stich setzten die Adler. Diese nutzten nach einer Strafe gegen die Blau-Weißen die Umstellungssituation, als die Iserlohner die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel bekamen. Adam traf zum 3:2 – sein Pressschlag fand mit Glück den Weg ins Tor fand (57.).

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