Eishockey: DEL

Roosters nutzen Trainingswoche

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Wegen eines Handbruchs müssen die Iserlohn Roosters auf den körperlichen Einsatz von Verteidiger Sasa Martinovic (links) zunächst verzichten.

Iserlohn - Am Seilersee machten die Spieler und das Trainerteam der Roosters keinen Hehl daraus, dass die Niederlage in Bremerhaven jeden einzelnen wurmte.

Die Mannschaft hatte das Gefühl trotz der Leistungssteigerung Punkte liegengelassen zu haben. Das allein war Motivation genug, in dieser Trainingswoche ordentlich Gas zu geben. „Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten viel Zeit und haben das Training intensiv genutzt, um an einigen Kleinigkeiten zu arbeiten, konnten taktische Vorgaben erklären und hatten die Möglichkeit, den einzelnen Mannschaftsteilen Videos zu zeigen“, freute sich Jamie Bartman. 

Auch innerhalb der Mannschaft ist man recht zufrieden und die Stimmung ist nach wie vor gut. „Ich bin der Überzeugung, dass wir erneut einen Schritt nach vorne gemacht haben und uns weiter verbessert haben. Alle sind sehr positiv gestimmt und haben den Glauben nicht verloren, dass wir in den kommenden Wochen wieder unter die ersten zehn kommen. Der Zusammenhalt im Team stimmt“, macht Marko Friedrich deutlich. 

Jetzt gilt es, die Fortschritte aber auch auf dem Eis im Spiel umzusetzen. Am Freitagabend (19.30 Uhr) sind die Eisbären Berlin zu Gast in Iserlohn und die sind noch ein größeres Kaliber als zuletzt Bremerhaven. „Die sind in allen Mannschaftsteilen gut besetzt und sehr gut eingespielt. Es wird eine schwierige Aufgabe, aber es gibt durchaus Chancen auch gegen Berlin zu Hause zu gewinnen“, meint Verteidiger Dieter Orendorz. 

Die Eisbären haben nur eine der letzten fünf Partien verloren und präsentieren sich aktuell in einer starken Form. „Es wird darauf ankommen, dass wir wie gegen Schwenningen gleich zu Beginn den Gegner unter Druck setzen und die spielbestimmende Mannschaft sein werden. Außerdem müssen wir defensiv hellwach sein und keine unnötigen Strafen kassieren. Wenn wir dann noch unsere Chancen verwerten, dann werden wir hier auch als Sieger vom Eis gehen“, ist sich Stürmer Marko Friedrich sicher. 

Verzichten muss Jamie Bartman auf Sasa Martinovic. Der Verteidiger wurde bereits in dieser Woche an seiner verletzten Hand operiert. „Die Hand ist gebrochen wie bei Louie Caporusso. Er hat bereits eine Platte hinein bekommen und ich gehe davon aus, dass er vier bis fünf Wochen ausfallen wird“, lautet die Einschätzung des Chefcoaches. Dafür kann er ansonsten aus dem Vollen schöpfen. 

Alle Spieler sind einsatzbereit, sodass erneut ein überzähliger Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen muss. „Es war eine schwierige Aufgabe, aber es hat letztendlich Jordan Smotherman getroffen.“ Schon am Sonntag steht für die Sauerländer dann die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm. Ab 17 Uhr ist das Team zu Gast bei der bisherigen Überraschungsmannschaft der DEL, den Augsburger Panthern. Das Hinspiel ging nach einer torreichen Begegnung mit 6:7 verloren.

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