Roosters erneut erfolgreich

2:0 gegen Wolfsburg: Erik Ersberg hält Kasten sauber

+
Shut-Out in Wolfsburg: Erik Ersberg hielt am Sonntagabend seinen Kasten sauber.

WOLFSBURG -  Trotz der Ausfälle von Nationalstürmer Michael Wolf und Mike York (Fersenbruch) hält der Aufwärtstrend bei den Iserlohn Roosters an.

Dank einer hervorragenden Defensivleistung mit einem glänzenden Keeper Ersberg setzten sich die Sauerländer im Wolfsburg mit 2:0 durch, haben nunmehr nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Augsburger Panther auf Rang zehn.

Standen am Samstag beim Teamtraining gerade mal noch 14 Spieler auf dem Eis, kehrten am Sonntag auch alle Angeschlagenen zurück. Kopitz, Connolly und Brennan waren trotz Magen-Darm-Grippe mitgereist, sorgten dafür, dass Chefcoach Jari Pasanen mit vier Reihen ins erwartungsgemäß schnelle und hart umkämpfte Match gegen den Tabellenvierten gehen konnte. Dass die Sauerländer nach 20-minütiger erstklassiger Defensivarbeit auch noch mit 1:0 führten, war Brooks Macek zu verdanken. Der 21-Jährige nutzte das dritte Überzahlspiel der Sauerländer nach 6:41 Minuten, traf mit seinem Schläger den hochgesprungenen Puck in der Luft und hämmerte ihn zwischen die Pfosten. Anschließend folgten vier Unterzahlspiele der Sauerländer, in denen die Wolfsburger bis Drittelende zwar viel Eiszeit in der Zone der Blau-Weißen verbrachten, allerdings kein einziges Mal jubeln durften.

Je länger der Mittelabschnitt dauerte, umso mehr veränderte sich das Gleichgewicht im Match. Insbesondere ab der 30. Minute musste Pasanen seine Jungs immer und immer wieder an die eigenen taktischen Regeln erinnern, denn insbesondere im Offensivspiel und im Zweikampfverhalten gelang es den Sauerländern nicht mehr, ihr Spiel aufs Eis zu bringen. Hinzu kamen erneut vier unnötige Strafminuten, in denen Sebastian Furchner die beste Chance für die Grizzly Adams erarbeitete, mit seinem Schuss allerdings nur die Latte traf. Die Gäste waren selten effektiv im Drittel des Gegners unterwegs, Gefahr für den Kasten von Sebastian Vogl aber entwickelte man zu selten.

Das sollte sich in den letzten 20 Minuten wieder verbessern. Immer öfter gelang es den Roosters, zumindest Entlastungsangriffe zu fahren, Ersberg zeigte derweil in Unterzahl erneut seine Klasse. Als Jares knapp sechs Minuten vor dem Ende noch einmal eine Strafe kassierte, war die Angst groß, so wie gegen die Kölner Haie den späten Ausgleich zu kassieren. Wolfsburgs Coach Pavel Gross nahm seinen Goalie in dieser Phase zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und kassierte prompt durch Mulock den Empty-Net-Gegentreffer (56.) zum 0:2-Endstand. - Mirko Heintz

Grizzly Adams: Vogl – Kohl, Bina; Brocklehurst, Likens; Wurm, Palin; Keller – Haskins, Abid, Danner; Rosa, Höhenleitner, Aubin; Fauser, Furchner, Bassen; Pohl, Mayer, Polaczek

Roosters: Ersberg – Jares, Kopitz; Raymond, Brennan; Orendorz, Teubert – Sertich, Raedeke, Macek; Connolly, Frosch, Mulock; Foster, Giuliano, Gödtel; Fischhaber, Hommel, Danielsmeier

Schiedsrichter: Vogl (München), Sicorschi (Waldkraiburg)Tore: 0:1 (06:41) Macek (Raedeke/5:4), 0:2 (54:56) Mulock (4:5)

Strafen: Grizzly Adams: 8; Roosters: 18

Zuschauer: 2490

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare