Sieg gegen Straubing

Zweiter Sieg in Serie für die Waldstädter

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Gegen Straubing feierten die Iserlohn Roosters am Montagabend den zweiten Sieg binnen drei Tagen.

ISERLOHN -  Mit dem zweiten Erfolg in Serie verabschiedeten sich die Iserlohn Roosters aus dem alten Jahr: Zwar verlor das Team nach gutem Spiel einen Zähler, verbuchte aber seinen ersten Sieg nach Penaltyschießen überhaupt in dieser Saison. Ein gutes Ende eines durchwachsenen Jahres 2013.

Mit bedacht starteten die Iserlohner ins Spiel, ohne großes Risiko agierend übernahm man das Kommando. Ertragreich waren die ersten Gelegenheiten nicht. Die Gäste selbst hatten bis zur fünften Minute eigentlich keine offensiven Spielanteile und machten trotzdem das 0:1. Sturm bugsierte die Scheibe durch die Schoner von Mathias Lange. Unbeeindruckt kämpfte der IEC, arbeitete hart weiter und wurde belohnt. Fosters Ausgleich sorgte für Ruhe in den Köpfen (9.). Auch deshalb ging man mit viel Selbstvertrauen ins bald darauf folgende Überzahlspiel und durch Sertichs Abschluss 2:1 (10.) in Führung. Nach 20 Minuten war der knappe Rückstand für die Niederbayern schmeichelnd, denn die Roosters hatten weitere hervorragende Möglichkeiten. Bacashihua am Tor der Tigers aber war wie so oft in dieser Saison Turm in der Schlacht. Sorgen machte nach Drittel eins nur Michael Wolf, der nach einer Attacke der Straubinger humpelnd in die Kabine musste, aber im Mittelabschnitt weiterspielte.

Allein der Füssener generierte im Mittelabschnitt zwei herausragende Gelegenheiten. Für weitere fünf zeichneten seine Kollegen verantwortlich, die sich aber allesamt dem guten Goaliespiel von Jason Bacashihua beugen mussten. Dann reichte einmal mehr ein leichter Fehler des IEC, und die Straubinger machten aus der ersten Gelegenheit im Drittel den Ausgleich – Wörle traf zum 2:2. Nur 45 Sekunden später zappelte der Puck erneut im Iserlohner Tor (Torschütze Ondruschka). Pasanen nahm seine Auszeit und brachte seine Spieler wieder auf Kurs. Begünstigt durch eine Strafe von Endraß nutzen die Blau-Weißen 20 Sekunden vor Drittelende einen Raedeke-Schuss zum 3:3.

Überragendes Roosters-Unterzahlspiel

Nach 4:03 Minuten im Schlussabschnitt kassierte die Roosters aber durch Stewart einen erneuten Gegentreffer zum 3:4. Der dritte Überzahltreffer des Abends brachte den IEC dank Wolfs Schussqualitäten zurück ins Spiel. Obwohl er von den Spielanteilen verdient gewesen wäre, gelang den Sauerländern ein weiterer Treffer in der regulären Spielzeit nicht mehr. Schon jetzt stand fest: sie hatten einen Punkt verloren.

Es ging in die Verlängerung, in der Teubert 1:59 Minuten vor Ende wegen eines Stockschlags im offensiven Drittel auf die Strafbank musste. Dank ihres derzeit überragenden Unterzahlspiels überstanden die Sauerländer auch diese schwierigen Momente schadlos und retteten sich ins Penaltyschießen, dass die Roosters in der dritten Runde für sich entschieden.

Mirko Heintz

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