Turnier in Bietigheim-Bissingen

0:1-Niederlage gegen Wolfsburg: Roosters auf dem letzten Platz

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So sehr sich die Blau-Weißen auch streckten: Im Schlussdrittel des Spiels gegen Wolfsburg schwanden den Iserlohn Roosters immer öfter die Kräfte.

Bietigheim-Bissingen - Nach zwei Niederlagen in zwei Partien beendeten die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den "Ice-Cup", das Vorbereitungsturnier des DEL 2-Meisters Bietigheim-Bissingen, als Vierter und Letzter.

Nach der 2:3-Pleite nach Penaltyschießen am Samstag gegen die gastgebenden Steelers hinterließen die Kufencracks vom Seilersee am Sonntag im Spiel um Platz drei einen guten Eindruck, mussten sich den Grizzlies aus Wolfsburg, die tags zuvor den Nürnberg Ice Tigers 3:6 unterlegen waren, dennoch 0:1 geschlagen geben.

Spiel um Platz drei: Grizzlies Wolfsburg – Iserlohn Roosters 1:0 (0:0, 0:0, 1:0): Am Ende machten ein paar Stunden Regeneration den Unterschied. DEL-Kontrahent Wolfsburg mit vier Stunden Pause zwischen den Turnierpartien hatte im letzten Drittel einfach mehr Power als der IEC, traf einmal durch Mulock und holte sich Platz drei.

Zwei Drittel lang aber waren die Roosters die bessere Mannschaft und stellten damit auch die Trainer zufrieden. „Bereitschaft, Siegeswille, Intensität – alles drin“, betonte Assistenztrainer Jamie Bartman nach dem ersten Drittel, das die Iserlohner im Griff hatten.

Cheftrainer Pasanen hatte aufgrund des Ausfalls von Dylan Wruck Marko Friedrich in die erste Reihe neben York und Petersen beordert, Macek spielte für ihn mit Caporusso und Jaspers. Defensiv standen die Blau-Weißen, die ihr neues Forechecking-System ausprobierten, mehr als solide.

Gute Gelegenheiten im Mitteldrittel

Auch im Mitteldrittel besaßen die Sauerländer gute Chancen. Erst Petersen allein, dann gemeinsam mit York und dem in letzter Sekunde gefoulten Friedrich – das waren gute Chancen. Erst zur Mitte des Schlussabschnitts wurde deutlich spürbarer, dass den Iserlohnern die Kräfte schwinden könnten. Immer öfter hatten die Blau-Weißen Probleme, schnell aus dem eigenen Drittel herauszukommen. Wolfsburg konnte mehr Druck machen und traf durch Mulock zum Sieg (50.).

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