Eishockey, DEL

Wie gewonnen, so zerronnen: Roosters verlieren beim Schlusslicht

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Die Roosters verloren beim Schlusslicht 1:4.

Schwenningen – Wie gewonnen, so zerronnen: Drei Tage nach dem 7:5-Coup beim Deutschen Meister Adler Mannheim ließen die Iserlohn Roosters am Freitagabend eine 1:4-Niederlage beim Schlusslicht in Schwenningen folgen.

Äußerst verhalten starteten die Gäste in die Partie, so dass sie über drei Minuten benötigten, um erstmalig einen Schuss auf das Schwenninger Tor abzugeben. Bezeichnend, dass dieser von der vierten Angriffsreihe abgefeuert wurde, die erneut offensiv in Erscheinung trat. 

Langsam schalteten sich auch die weiteren Sturmreihen in das Angriffsspiel ein, aber sowohl Sutter wie auch Grenier brachten den Puck nicht im Gehäuse unter (6.). Auch in der ersten Überzahl der Iserlohner das selbe Bild. Zu behäbig agierte das Team, so dass keine nennenswerte Chance kreiert wurde. Es fehlte das nötige Tempo und die Intensität. 

Das nutzten dann die Gastgeber eiskalt aus. Bourke bekam in Überzahl viel zu viel Platz und den nutzte der Stürmer zum 1:0 (17.). Und es kam noch dicker. Die Roosters waren einige Sekunden geschockt und Findlay brach der Schläger. Das brachte den Wild Wings erneut jede Menge Freiraum, den Jamie MacQueen zur 2:0 Führung (18.) nutzte. 

Etwas aggressiver präsentierten sich die Roosters in Drittel zwei. Mike Hoeffel setzte in Unterzahl gleich mal eine Duftmarke, doch sein Schuss verfehlte das Tor knapp. Beide Teams vergaben im Anschluss ihre Überzahlmöglichkeiten. Besser lief es bei Fünf gegen Fünf für die Gäste. Dustin Strahlmeier blieb aber Sieger sowohl gegen Buschmann wie auch gegen Grenier (28.). 

Powerplay-Probleme im Schlussdrittel

Schwenningen blieb zwar auch weiterhin gefährlich, doch jetzt sah man den Iserlohnern deutlich ihre Bemühungen an, die Partie zu drehen – und sie wurden für ihren Aufwand belohnt. Die Youngster sorgten für den Anschlusstreffer. Lautenschlager lief alleine auf Strahlmeier zu, scheiterte zwar zunächst, doch Fleischer setzte nach und erzielte seinen ersten DEL-Treffer zum 1:2 (35.). 

Im Schlussabschnitt blieb das große Problem der Gäste zum einen das Powerplay, welches viel zu harmlos vorgetragen wurde, und die vielen unnötigen Strafzeiten. Und wie man die nutzt, zeigte Schwenningens Jamie MacQueen, der trocken den Puck zum 3:1 in den Winkel hämmerte (48.). Als die Roosters den Torhüter vom Eis nahmen, traf Cannone noch zum 4:1-Endstand.

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