Eishockey, DEL

Sutter, Lautenschlager und Clarke schießen die Roosters zum 3:2-Sieg

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Freude über den 3:2-Sieg in Schwenningen: Jason O'Leary.

Schwenningen – Nach drei Niederlagen in Folge konnten die Roosters am Freitagabend ihren Negativlauf beenden. Im Kellerduell beim Schlusslicht Schwenninger Wild Wings gewann der Vorletzte aus dem Sauerland mit 3:2.

Zu den ohnehin schon zahlreichen Ausfällen gesellte sich auch noch Dieter Orendorz hinzu. Der Verteidiger konnte zwar auf der Ersatzbank sitzen, wurde aber krankheitsbedingt nicht eingesetzt. Das Rumpfteam der Sauerländer schlug sich allerdings im ersten Durchgang nicht schlecht. 

Zwar hatte Schwenningen durch Sacher und Cannone die ersten Möglichkeiten, den ersten Treffer erzielten aber die Gäste. Sutter steuerte alleine auf Strahlmeier zu und verlud den Goalie mit einer schönen Täuschung zum 1:0 (10.). Jetzt war Iserlohn im Spiel und das Team setzte gleich nach. Nachdem Clarkes Schuss am Tor vorbeirauschte, bediente Halmo Julian Lautenschlager, der aus kurzer Distanz zum 2:0 traf (11.). Einziges Manko im ersten Drittel war, dass in doppelter Überzahl nichts Zählbares heraussprang. Dafür hielten sich die Sauerländer in Unterzahl schadlos. 

Auch im Mittelabschnitt prüften Samanski und Sutter gleich in den ersten 120 Sekunden Schwenningens Goalie, der allerdings beide Male die Oberhand behielt. Danach wurde es allerdings ein wenig unruhiger im Drittel der Gäste. Ein ums andere Mal verpassten es die Sauerländer, sich unter Druck zu befreien. Erst zur Mitte des zweiten Drittels befreiten sich die Roosters aus der Umklammerung – und wie: Julian Lautenschlagers Schuss wurde zwar zunächst abgeblockt, doch Michael Clarke reagierte gedankenschnell und traf mit der Rückhand zur 3:0-Führung (29.). 

Wild Wings verpassen den Ausgleich nur knapp

Erst eine vermeidbare Strafe von Sutter brachten die Gastgeber wieder in die Partie. Die Überzahl nutzten die Hausherren zum Anschluss durch Blunden (37.). Und die Gastgeber legten im Schlussabschnitt nach: Nachdem Blunden zunächst noch den Anschlusstreffer verpasste, war es dann Andreas Thuresson, der bei einem Abpraller zur Stelle war und zum 2:3 traf (44.). Beinahe hätten die Wild Wings auch noch ausgeglichen, aber Pfaffengut verpasste knapp (47.). 

Die Sauerländer kämpften sich aber auch durch diese schwierige Phase, hielten die knappe Führung bis zum Schluss und und freuten sich am Ende über den 3:2-Sieg im Kellerduell.

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