Punkt in Ingolstadt ist für Roosters zu wenig

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Roosters-Trainer Jason O'Leary sah eine 1:2-Niederlage seines Teams in der Overtime.

Ingolstadt - Ein Sieg wäre im Kampf um die Pre-Play-offs bitter nötig gewesen, doch daraus wurde nichts für die Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga: Die Sauerländer verloren am Freitagabend beim ERC Ingolstadt mit 1:2 nach Verlängerung.

Die Hausherren machten gleich zu Beginn ordentlich Druck, die Roosters aber arbeiteten in der Defensive konzentriert. Mit dem ersten Überzahlspiel kamen die Iserlohner dann zu ihren Chancen. Halmo, MacQueen und Weiß verpassten die Führung nur knapp (3./4.). Eine Unkonzentriertheit sorgte dann jedoch für den Rückstand. Foucault schnappte sich den Puck hinter dem Iserlohner Kasten und bediente den völlig freistehenden Tim Wohlgemuth, der Roosters-Goalie Jenike überwand (9.).

Glück hatten die Iserlohner bei einem erneuten Konter, als Foucault entschlossen vor das Tor zog, Jenike aber die Scheibe abwehren konnte (15.). Da auch die zweite Überzahl der Sauerländer ungenutzt blieb, ging das Team nach ordentlicher Leistung mit knappem Rückstand in die erste Pause.

Der Start ins zweite Drittel war durchaus vielversprechend aus Sicht der Roosters. Raymond bediente Sutter, der aus kurzer Distanz an der Stockhand von Keeper Timo Pielmeier scheiterte (21.). Nun sorgten die Gäste auch für Verkehr vor dem gegnerischen Tor. Buschmanns Schlenzer von der blauen Linie wäre beinahe noch von Alex Petan ins Gehäuse abgefälscht worden (24.). Die nächste Chance zum Ausgleich hatte nur wenig später Jamie MacQueen, der alleine auf Pielmeier zulief, aber ebenfalls an der Stockhand des Goalies scheiterte (25.).

Ingolstadt kam erstmalig im Mittelabschnitt in Überzahl gefährlich vor den Iserlohner Kasten, doch Jenike hielt den Schuss von Brett Findlay (30.). Danach wurde die Partie ruppiger, da insbesondere Matthew Bailey mit seinen Aktionen die Gäste immer wieder provozierte. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels besaß Kris Foucault die Chance auf das 2:0, Andreas Jenike aber verhinderte in höchster Not mit seinem Schoner den Einschlag (40.).

Im Schlussdrittel war Ingolstadt dem zweiten Treffer zunächst näher als Iserlohn dem Ausgleich. Mit ihrer ersten gefährlichen Aktion gelang den Gästen aber doch das 1:1. Rumbles Schuss von der blauen Linie ließ Pielmeier abprallen – und Alex Grenier ließ sich diese Einladung im Nachschuss nicht nehmen (50.). Auf der anderen Seite rettete Jenike gegen Olson sensationell (52.), Simpson scheiterte zudem am Gehäuse (53.). Es blieb beim Remis nach 60 Minuten.

In der Verlängerung schoss Mashinter in Überzahl Bobby Raymond an den Schlittschuh, von wo aus die Scheibe ins Tor zum 2:1-Endstand sprang (63.).

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