2:1-Overtime-Sieg

Krimi mit Happyend gegen den Spitzenreiter

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Roosters-Keeper Erik Ersberg zeigte eine überragende Leistung. Am Ende durften die knapp 3700 Zuschauer einen 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen den Tabellenführer aus Hamburg bejubeln.

ISERLOHN - Ein schon verloren geglaubtes Spiel gegen den Tabellenführer aus Hamburg drehten die Roosters am Sonntagabend noch, siegten in der „Overtime“ 2:1. Nach Spielende gaben die Sauerländer auch noch die Vertragsverlängerung von Torhüter Mathias Lange für eine weitere Saison bekannt.

Von Mirko Heintz

Zum Auftakt lieferte der Tabellenführer Erwartetes ab: Dauerdruck. Nach spielfreiem Freitag hatten die Hanseaten viele überschüssige Kräfte, die im Offensivspiel aufs Eis gebracht wurden. Es brauchte bis zur zehnten Minute, bis der IEC mehr und mehr Spielanteile verbuchen konnte. Bis hierher hatten aber vor allem die Freezers durch Pettinger und Dupuis mehr Offensivgelegenheiten. Ersberg, der den Vorzug vor dem Olympioniken Lange erhielt, rief aber nicht nur in dieser Phase seine ganze Leistungsfähigkeit ab. Offensiv setzten die Roosters im zweiten Powerplay ihre ersten wirklich gefährlichen Akzente, trafen aber nicht. Glück hatten die Blau-Weißen als Hamburgs David Wolf, der auf seinen wichtigsten Reihenkollegen Flaake verletzungsbedingt verzichten musste, von der Strafbank kommend eine 1:0-Konterchance gegen Ersberg bekam, aber am schwedischen Schlussmannr scheiterte.

Das Mitteldrittel wurde insbesondere zur Leistungsschau der beiden Goalies. Sébastien Caron und Erik Ersberg verhinderten erneut, trotz toller Gelegenheiten beider Mannschaften, ein Gegentor, so dass es auch nach 40 Minuten noch unentschieden 0:0 stand. Die Roosters dominierten die Partie im Spiel „Fünf-gegen-Fünf“, spielten acht weitere Minuten in Überzahl, sicherten sich aber dennoch nicht den Führungstreffer. Gelegenheiten hatten sie im Dutzend, nur verwertet wurden sie nicht.

Conolly trifft in der Overtime

Und so liefen sie schließlich einem Rückstand hinterher, als Mitchell für den Tabellenführer traf – 0:1 (49.). Die Roosters aber gaben nicht auf, eine dramatische Schlussphase folgte. Raedeke traf 90 Sekunden vor dem Ende den Pfosten, 32 Sekunden vor Schluss kassierte Hamburg die nächste Strafe, Wolf musste zum vierten Mal vom Eis. Zehn Sekunden zu spielen, der letzte Angriff der Roosters. Dupont spielte den Querpass auf Raedeke, der mit der Rückhand Caron düpierte – 1:1, ein Punkt war sicher. Und als Mitchell sich eine Spieldauerdisziplinarstrafe abholte, sicherte Conolly 27 Sekunden vor Ende der Verlängerung gar noch den zweiten Zähler.

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