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Roosters-Kampf wird nicht belohnt

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Von: Mirko Heintz

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Für die Roosters sah es gegen Red Bull München lange Zeit aber gar nicht so schlecht aus.
Der Favorit setzte sich durch: Für die Roosters sah es gegen Red Bull München lange Zeit aber gar nicht so schlecht aus. © Rüberg, Patrick

Mit der vierten Niederlage binnen einer Woche gehen die Iserlohn Roosters in die Deutschlandcup-Pause. Im letzten Heimspiel gegen Red Bull München, die am Sonntagabend erstmals wieder komplett auflaufen konnten, mussten die Sauerländer zwar eine 3:6-Niederlage hinnehmen, trotzdem gab die Mannschaft alles, musste erst in den Schlussminuten die Segel streichen.

Iserlohn – Wie erhofft, war der Start ins Match aus Iserlohner Sicht bemerkenswert. Ja, München war die Mannschaft mit den klar besseren Gelegenheiten und mit großen Spielanteilen. Allerdings mühten sich die Sauerländer nach Kräften, eigene Akzente zu setzen. Und das wurde in der 17. Minute belohnt, als Adam hervorragend Ziegler bediente – 1:0. Dass die Roosters dennoch mit einem Rückstand in die Kabine gehen mussten, war der Münchener Klasse zu verdanken. Ortega traf Momente nach dem Iserlohner 1:0 die Latte, dann schlug München in Person von Gogulla und Street binnen 47 Sekunden zu.

2900 Fans am Seilersee

Angefeuert von knapp 2900 Fans am Seilersee, die alles gaben, um ihr Team nach vorne zu peitschen, mühten sich die Waldstädter, mit leerem Tank erneut Akzente zu setzen. Mit Erfolg. Foucault schickte Youngster Broda auf die Reise, der Aus den Birken keine Chance ließ (32.). Doch als alle dachten, die Roosters könnten mit einem Unentschieden in die zweite Drittelpause gehen, schlug Street zur erneuten Bullen-Führung zu.

Und München baute die Führung im Schlussabschnitt durch Parkes aus (46.), aber Iserlohn gab sich nicht geschlagen, verkürzte durch Kaiptän Ankert (48.). Und weiter ging die wilde Fahrt: Ankert traf den Pfosten, Ewanyk und Alanov vergaben, ehe 5:20 Minuten vor dem Ende die Vorentscheidung fiel: Nach einem cleveren Pass von Parkes vor das Tor erzielte Smith mit aller Übersicht das 5:3. Und als alle spekulierten, wann Roosters-Trainer Brad Tapper seinen Torhüter herausnehmen würde, machte Parkes mit dem 6:3 alles klar. Dennoch feierten die Roosters-Fans ihr Team.

Die Statistik

Roosters: Jenike – Ankert, O´Connor; Riefers, Acolatse, Sezemsky, Elten – Adam, Foucault, Broda; Jentzsch, Ziegler, Alanov; Ewanyk, Cornel, Whitney
Red Bull: Aus den Birken – Redmond, Abeltshauser, Boyle, MacWilliam; Blum, Daubner; Szuber – Street, Parkes, Tiffels; Hager, Ortega, Ehliz; Smith, Heigl, Gogulla; Varejka, Cimmermann, Lindner
Tore: 1:0 (16:54) Ziegler (Adam), 1:1 (18:46) Street (Tiffels, Blum), 1:2 (19:33) Gogulla (Redmond), 2:2 (31:47) Broda (Foucault), 2:3 (38:04) Street (Blum), 2:4 (45:05) Parkes (Street), 3:4 (47:16) Ankert (Foucault, Broda), 3:5 (54:40) Smith (Parkes), 3:6 (57:24) Parkes (Tiffels)
Strafminuten: Roosters 2 – Red Bull 6
Zuschauer: 2887

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