Eishockey, DEL

Erstes Haie-Gastspiel der Saison bei den Roosters am Seilersee

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Die Roosters hoffen darauf, gegen die Haie eine Siegesserie zu starten.

Iserlohn – Erst München und Bremerhaven, nun Köln. Dann folgen die Auswärtsspiele in Ingolstadt und am Sonntag in Wolfsburg. In der Woche vor dem Fest sind die Roosters viel unterwegs.

Training muss zurückstehen, Regeneration ist wichtig. Deshalb verzichtete Jason O'Leary am Montag auch auf eine echte Einheit. „In dieser Zeit muss man grundsätzlich viel schlafen, gut und rechtzeitig essen und sich vor allem möglichst oft behandeln lassen“, so der Kanadier. 

Deshalb gab es auch keinen freien Tag, sondern einen Tag zur Regeneration inklusive Besprechung, für das Heimspiel gegen die Kölner Haie (Dienstag, 19.30 Uhr/Eissporthalle am Seilersee). Zwei Mal in dieser Spielzeit standen sich beide Mannschaften schon gegenüber, beide Male gewannen die Haie. Erstmals allerdings trifft man sich am Seilersee. Und die Haie kommen mit zwei Niederlagen im Gepäck nach Iserlohn. 

Trotzdem ist ihre Bilanz derzeit herausragend. In zehn der letzten elf Ligapartien haben die Haie gepunktet. Das liegt vor allem daran, dass sich Mannschaft und Trainer endlich zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammengerauft haben. Mike Stewart hat immer betont, dass es Zeit braucht, bis sich ein Team mit so vielen neuen Spielern findet. Er hatte Recht. 

Die Sauerländer, aktuell 14 Punkte hinter den Haien, wissen, dass sie langsam aber sicher beginnen müssen, nicht mal nur ein Spiel zu gewinnen, sondern gezwungen sind, eine Serie aufs Eis zu bringen. Das Wochenende hat gezeigt, dass sie das eigentlich auch können. Daheim gegen München und auch in Bremerhaven zeigten vor allem die Torhüter herausragende Partien. 

Fleischer in die U20-Auswahl des DEB berufen

Wer diesmal zwischen den Pfosten steht, ist allerdings offen. Anthony Peters hat trainiert, Jenike ist fit, aber noch nicht komplett schmerzfrei. Jonas Neffin ist noch am Seilersee, ist bereit für einen Einsatz. Auch die Defensive hat einen Schritt nach vorn gemacht. Allerdings leisten sich immer wieder erfahrene Leistungsträger dumme Fehler, so wie in Bremerhaven. Das gilt für unnötige Strafminuten, wie für Scheiben, die nicht aus dem eigenen Drittel gebracht werden, wenn der Gegner Druck macht. 

„Solche Momente ärgern mich sehr, denn wir hätten die Partie für uns entscheiden können“, sagt O'Leary. Und es bleibt dabei: Fehler wie die in Bremerhaven gemachten, resultieren aus individuellen Schwächen. Das müssen die Roosters in den Griff bekommen. Offensiv bleibt es dabei – es fehlt die Qualität. Das bestätigte Christian Hommel, der Sportliche Leiter, am Wochenende noch einmal. 

Auch Stürmer Daniel Weiß gab zu, dass die Mannschaft beim Toreschießen ihre Schwierigkeiten hat. Hinter den Kulissen läuft deshalb die Suche nach einem neuen Stürmer auf Hochtouren. Aus Schwenningen gibt es Gerüchte, dass die Sauerländer Interesse am im Schwarzwald freigestellten Stürmer Jamie MacQueen haben. Unterdessen freuen sich die Sauerländer vor allem auch über eine Nachricht des Deutschen Eishockey-Bundes. Der gebürtige Iserlohner Tim Fleischer hat den Sprung in den U20-Kader für die WM ab dem 27. Dezember in Tschechien geschafft.

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