Eishockey, DEL

Ein besonderes Spiel für Janik Möser in der Mannheimer SAP-Arena

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Janik Möser (links) freut sich besonders auf das Spiel im Mannheim, ob im Tor Andreas Jenike (rechts) aufläuft, ist noch nicht sicher.

Iserlohn – Spiele gegen Ex-Clubs sind immer eine Herausforderung. Spiele in der eigenen Heimat sind sogar ganz besondere. Verteidiger Janik Möser, den die Adler Mannheim an die Iserlohn Roosters ausgeliehen haben, wird am Freitag (19.30 Uhr) in genau diesen Genuss kommen.

Zum ersten Mal muss er mit den Roosters bei den Adlern antreten. „Das wird schon ein ganz besonderer Moment. Viele Freunde werden in der Halle sein – ich freue mich auf dieses Spiel“, sagt Möser. 

Die Adler ließen ihn gehen, auf Zeit, damit der junge Verteidiger Spielpraxis bekommt. Mehr Eiszeit, als er in der Quadratestadt hätte einfahren können. Deshalb haben die Sauerländer und die Adler am Tag vor dem direkten Aufeinandertreffen in der SAP-Arena auch die Ausleihe verlängert. Bis zum 2. Februar kann Möser am Seilersee bleiben, nach der Nationalmannschaftspause steht er wieder dem Team der Mannheimer zur Verfügung – auch deshalb, um gegebenenfalls in den Playoffs wieder einsetzbar zu sein. 

„Janik hat sich hier sehr gut eingebracht, seit er im November zu uns kam. Wir sind zufrieden mit seiner Entwicklung und freuen uns daher, ihn einen weiteren Monat lang bei uns zu haben“, sagt Christian Hommel. Auch der Spieler freut sich: „Ich bekomme hier meine Eiszeit und bin sehr glücklich darüber, weiter hier in Iserlohn bleiben zu können.“ Als Verteidiger wird er auch dringend benötigt. Auch bei den Matches gegen Mannheim und am Sonntag (14 Uhr) in der Eissporthalle am Seilersee gegen Berlin stehen den Sauerländern erneut einige defensive Leistungsträger nicht zur Verfügung. 

Hinter Jens Baxmann und Daine Todd stehen nicht nur Fragezeichen, sie fallen aus. Das macht die Planungswelt von Jason O’Leary nicht einfacher. Chris Rumble könnte dagegen auf dem Eis stehen. Offensiv fehlen Fleischer, der noch in den Relegationsspielen bei der U20-WM steckt, und Marko Friedrich. 

Noch keine Entscheidung in der Torwartfrage

Für Letztgenannten sieht die gesundheitliche Situation wieder etwas besser aus. „Ich habe mit dem Off-Ice-Training begonnen. Auch meine Augenprobleme werden besser, sodass ich vielleicht in der kommenden Woche mal die ersten Schritte auf dem Eis machen kann“, sagt er. Hinter zwei weiteren Offensivleuten stehen nach Aussage von O'Leary Fragezeichen, Details wollte der Coach nicht nennen. 

Auch wer im Tor stehen würde, hatten die Coaches noch nicht entschieden. Derzeit präsentiert sich Andreas Jenike in einer besseren Form als Anthony Peters, der zu Saisonbeginn vielleicht die Nase ein klein wenig vorn gehabt hatte. 

„Der Mannschaft hat der Sieg in Nürnberg ein positives Gefühl vermittelt. Dennoch bleiben die Aufgaben immer die gleichen. Hart arbeiten, viele Scheiben aufs gegnerische Tor bringen, wenig Strafzeiten nehmen, dann haben wir eine Chance, in jedem Spiel zu punkten“, sagt Jason O´Leary.

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