Eishockey, DEL

Roosters gehen in Nürnberg wieder leer aus

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Nürnberg ist und bleibt ein ungebliebtes Pflaster für die Roosters, die am Mittwoch zwar mit 1:0 in Führung gingen (Bild), am Ende aber 2:5 unterlagen.

Iserlohn/Nürnberg – Trotz einer engagierten Leistung verpassten die Iserlohn Roosters den Sieg im Nachholspiel bei den Thomas Sabo Ice Tigers, unterlagen am Ende mit 2:5.

237 Sekunden waren gespielt, als die rund 20 mitgereisten Roosters-Fans über das 1:0 ihrer Jungs jubeln durften. Weidner, Florek und Friedrich machten Druck, sorgten für Unruhe und fehlende Zuordnung vor dem gegnerischen Kasten und trafen dank Weidners finaler Übersicht im dritten Anlauf. Vielleicht wäre in der Folge mehr Geduld notwendig gewesen, denn als Dupuis nach 13:08 Minuten den Ausgleich verbuchte, stimmte die Zuordnung in der eigenen Zone nicht. Vermeidbar auch das 1:2 (17.). Doppelte Überzahl für die Blau-Weißen, Weber und Bender draußen, die Top-Powerplay-Formation vor Treutle, dann wurde die Scheibe abgeblockt und von Dupuis in die neutrale Zone gespielt, wo Weber – von der Strafbank kommend – Sieger gegen Dahm blieb.

Special-Teams machen den Unterschied

Konzentriert die Sauerländer im Mittelabschnitt, doch unterm Strich war Nürnberg das effizientere Team, gerade in den Special-Team-Situationen. Ein Powerplay nutzten die Franken durch Bast zum 3:1, dennoch war die Wende im Schlussdrittel durchaus drin. Doch Probleme im Feintuning, zu wenige Erfolge in den Zweikämpfen und eine defensiv starke Zuordnung der Nürnberger Abwehrreihen ließen die Roosters nicht ins Match zurückkehren. So traf Segal zum 4:1 (56.), 19 Sekunden später lag die Scheibe im Ice-Tigers-Tor, Weidner hatte den Puck abgefälscht. Wieder gab es Hoffnung und Überzahl, denn Bassen musste nach einem Check gegen Camara für 2+10 Minuten auf die Strafbank. Wiederum gelang es dem IEC nicht, im Powerplay zu treffen. Anschließend ging Dahm vom Eis, Reimer beförderte die Scheibe zum 5:2 ins leere Iserlohner Tor.

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