Eishockey, DEL

Immerhin ein Pünktchen für die Roosters an der Pegnitz

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Torschütze Mike Halmo vor dem Nürnberger Gehäuse - nur ein Treffer sollte den Roosters im Frankenland gelingen.

Nürnberg – In der achten Partie der noch jungen DEL-Saison ging es bereits zum fünften Mal für die Roosters in die Verlängerung. Am Freitagabend gewannen die Iserlohner zwar einen Punkt, unterlagen aber in der Overtime in Nürnberg 1:2 (1:1, 0:0, 0:0, 0:1).

Ohne Daniel Weiß, der sich im ersten Drittel am Mittwoch an der Schulter verletzt hatte, starteten die Roosters. Gleich die Anfangsphase gehörte aber den Sauerländern, die engagiert und hellwach aus der Kabine kamen. 

Marko Friedrich hatte die größte Chance in den ersten Minuten (4.). Die Gäste machten großen Druck, setzten sich zeitweise im Drittel der Ice Tigers fest und belohnten sich: Mike Halmo vollendete einen Konter mit der Rückhand durch die Beine von Treutle zum 0:1 (7.). Danach wachte aber auch Nürnberg auf. Erst prüfte Reimer seinen ehemaligen Teamkollegen Andreas Jenike, und nur zwei Minuten später traf Mebus den Pfosten von der blauen Linie (10.). 

Iserlohn hielt dem Druck nicht stand und bekam nur Sekunden später den Ausgleich durch Fischbuchs Abstauber (11.). Brody Sutter in Überzahl (12.) und Julian Lautenschlager (14.) hatten danach die Chance zur erneuten Roosters-Führung, doch Nürnbergs Keeper war auf dem Posten. Der zweite Abschnitt begann zerfahren, weil sich beide Teams einige Strafzeiten einhandelten. 

So gab es immer Drangphasen für die jeweilige Überzahlmannschaft, ohne dabei aber zum Erfolg zu kommen. In den letzten beiden Minuten stand dann Andreas Jenike im Mittelpunkt, als er zuerst gegen Brown in höchster Not hielt und im Anschluss eine Direktabnahme von Cangelosi in seiner Fanghand verschwinden ließ. Zum Start des letzten Durchgangs hatten die Sauerländer erst einmal eine Unterzahl zu überstehen. 

Die Begegnung blieb eng. Die Gastgeber aber hatten die größeren Möglichkeiten. Pech hatten die Ice Tigers, als Kevin Schulze bei einem Querpass die Scheibe nicht genau genug in Richtung Roosters-Tor brachte und Jenike den Schuss noch parierte (46). Glück hatten die Gäste auch, als Cangelosi von der rechten Seite alleine auf Jenike zustürmte, aber am langen Pfosten vorbeischoss (50). So war ein wenig Glück von Nöten, um sich in die Verlängerung zu retten. Aber auch dort agierten die Gäste zu unkonzentriert und vor allem zu undiszipliniert. Nürnberg nutzte seine Überzahl aus und traf erneut durch Fischbuch aus kurzer Distanz zum 2:1-Endstand. 

Am Sonntag Heimspiel gegen die Augsburger Panther 

Am Sonntag geht es am Seilersee mit dem zweiten Heimspiel binnen fünf Tagen weiter. Zu Gast ist um 16.30 Uhr der Tabellenzehnte, Augsburger Panther, der am Freitag gegen Berlin 1:2 unterlag.

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